»Im September 1973 wurden BRD und DDR gleichzeitig in die UNO aufgenommen. Die Bundesrepublik war erstmals 1977 und 1978 nichtständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats, die DDR 1980 und 1981. Das wird nicht mitgezählt, wenn es heißt, Deutschland sei bisher sechsmal dort vertreten gewesen und am Mittwoch im siebten Anlauf gescheitert. Im Auswärtigen Amt hat es die DDR nie gegeben – nach deren Anschluss ein Markenzeichen der deutschen Außenpolitik. Solch Umgang mit Geschichte und mit einst engen Partnern der DDR mag u. a. zur Niederlage beigetragen haben. International fand das Ganze aber außerhalb Westeuropas ohnehin wenig Aufmerksamkeit.«
Es werden Schuldige gesucht und jeder findet seine eigenen. Es sei ja auch nicht sooooo wichtig gewesen und man müsse jetzt die Gelder kürzen. Mehr haben sie eben nicht drauf.
Aber was sagt das Ausland dazu?
»Genugtuung über die »brutale Klatsche« (Kronenzeitung, Wien) spricht aus starken Formulierungen einiger Medien. Corriere della Sera (Mailand): »schallende Ohrfeige«. Neue Zürcher Zeitung: »herber Rückschlag«, sowie: »Ganz offensichtlich verfügt das Land international nicht über die nötige Strahlkraft, die für die angestrebte Führungsrolle vonnöten wäre.« Die Presse (Wien): »herbe Blamage«. Le Monde (Paris): »beispielloser Rückschlag«. Le Figaro (Paris): »bittere Niederlage«. The Times (London): »historische Niederlage«. New York Times: keine Silbe. Financial Times: dito.«
Aus den USA keine Silbe, auch kein Trost. Das schmerzt.
Jetzt will man es in ein paar Jahren wieder versuchen. Aber dann sind doch die Russen hier. Oder haben wir bis dahin gesiegt?
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»Im September 1973 wurden BRD und DDR gleichzeitig in die UNO aufgenommen. Die Bundesrepublik war erstmals 1977 und 1978 nichtständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats, die DDR 1980 und 1981. Das wird nicht mitgezählt, wenn es heißt, Deutschland sei bisher sechsmal dort vertreten gewesen und am Mittwoch im siebten Anlauf gescheitert. Im Auswärtigen Amt hat es die DDR nie gegeben – nach deren Anschluss ein Markenzeichen der deutschen Außenpolitik. Solch Umgang mit Geschichte und mit einst engen Partnern der DDR mag u. a. zur Niederlage beigetragen haben. International fand das Ganze aber außerhalb Westeuropas ohnehin wenig Aufmerksamkeit.«
Es werden Schuldige gesucht und jeder findet seine eigenen. Es sei ja auch nicht sooooo wichtig gewesen und man müsse jetzt die Gelder kürzen. Mehr haben sie eben nicht drauf.
Aber was sagt das Ausland dazu?
»Genugtuung über die »brutale Klatsche« (Kronenzeitung, Wien) spricht aus starken Formulierungen einiger Medien. Corriere della Sera (Mailand): »schallende Ohrfeige«. Neue Zürcher Zeitung: »herber Rückschlag«, sowie: »Ganz offensichtlich verfügt das Land international nicht über die nötige Strahlkraft, die für die angestrebte Führungsrolle vonnöten wäre.« Die Presse (Wien): »herbe Blamage«. Le Monde (Paris): »beispielloser Rückschlag«. Le Figaro (Paris): »bittere Niederlage«. The Times (London): »historische Niederlage«. New York Times: keine Silbe. Financial Times: dito.«
Aus den USA keine Silbe, auch kein Trost. Das schmerzt.
Jetzt will man es in ein paar Jahren wieder versuchen. Aber dann sind doch die Russen hier. Oder haben wir bis dahin gesiegt?
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