US-Pharmakonzern Eli Lilly halbiert Milliardeninvestition in Rheinland-Pfalz
Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will wegen der Sparpläne der Bundesregierung im Gesundheitswesen eine geplante Milliardeninvestition in einen neuen Standort im rheinland-pfälzischen Alzey deutlich reduzieren. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Indianapolis am Mittwoch mit. Konzernchef Dave Ricks sagte dem Handelsblatt, Deutschland werde mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bei der »Unterstützung der Branche« auf den letzten Platz der europäischen Märkte fallen.
Eli Lilly wollte bislang 2,5 Milliarden US-Dollar in die neue Produktionsstätte im rheinhessischen Alzey stecken. Vor dem Hintergrund des aktuellen gesundheitspolitischen Kurses in Deutschland sei nun geplant, den noch ausstehenden Umfang des Projekts um 50 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung zu reduzieren, teilte das Unternehmen mit. Es solle zunächst nur der »Mindestumfang des Hightech-Produktionsstandortes in Alzey« fertiggestellt werden, erklärte Firmenchef Ricks. (dpa/jW)
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So unlogisch ist das nicht. Der Konzern wollte in Alzey nicht aus Gründen der Menschlichkeit investieren, sondern wegen erwarteter Gewinne. Denn nirgendwo kann man Medikamente so teuer verkaufen wie hier.
Nun aber, da eine christloch/soziale Regierung das Gesundheitswesen immer stärker herunterfährt, könnten sich einige Gewinnerwartungen in Luft auflösen.
50 Prozent Investitionskürzung sind sehr viel. Da ist es bis Null nicht mehr weit. Und die könnte schneller kommen als geplant. Denn Kapital ist ein sehr scheues Tier.
Wird die Öffentlichkeit dann erfahren, wie hoch dann der Verlust an staatlicher Subventionen sein wird? Denn ohne die läuft doch nichts.
US-Pharmakonzern Eli Lilly halbiert Milliardeninvestition in Rheinland-Pfalz
Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will wegen der Sparpläne der Bundesregierung im Gesundheitswesen eine geplante Milliardeninvestition in einen neuen Standort im rheinland-pfälzischen Alzey deutlich reduzieren. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Indianapolis am Mittwoch mit. Konzernchef Dave Ricks sagte dem Handelsblatt, Deutschland werde mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bei der »Unterstützung der Branche« auf den letzten Platz der europäischen Märkte fallen.
Eli Lilly wollte bislang 2,5 Milliarden US-Dollar in die neue Produktionsstätte im rheinhessischen Alzey stecken. Vor dem Hintergrund des aktuellen gesundheitspolitischen Kurses in Deutschland sei nun geplant, den noch ausstehenden Umfang des Projekts um 50 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung zu reduzieren, teilte das Unternehmen mit. Es solle zunächst nur der »Mindestumfang des Hightech-Produktionsstandortes in Alzey« fertiggestellt werden, erklärte Firmenchef Ricks. (dpa/jW)
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So unlogisch ist das nicht. Der Konzern wollte in Alzey nicht aus Gründen der Menschlichkeit investieren, sondern wegen erwarteter Gewinne. Denn nirgendwo kann man Medikamente so teuer verkaufen wie hier.
Nun aber, da eine christloch/soziale Regierung das Gesundheitswesen immer stärker herunterfährt, könnten sich einige Gewinnerwartungen in Luft auflösen.
50 Prozent Investitionskürzung sind sehr viel. Da ist es bis Null nicht mehr weit. Und die könnte schneller kommen als geplant. Denn Kapital ist ein sehr scheues Tier.
Wird die Öffentlichkeit dann erfahren, wie hoch dann der Verlust an staatlicher Subventionen sein wird? Denn ohne die läuft doch nichts.