Von Harvey11
Mittwoch 22.04.2026, 10:07 – geändert Mittwoch 22.04.2026, 10:50
Personalmangel bei der Bundeswehr: Reservistenchef für Anhebung der Altersgrenze. Zugleich deutlich mehr Auftritte von »Jugendoffizieren« an Schulen
»Die Bundeswehr verfügt zur Zeit über ein aktives militärisches Personal von rund 185.400 Soldaten. Das sei ein Zuwachs von 3.300 im Vergleich zu letztem Jahr, wie es vergangene Woche von seiten des Militärs hieß. Aber den Planern im Verteidigungsministerium reicht das nicht. Auf rund 260.000 aktive Soldaten soll die Bundeswehr aufgestockt werden, dazu sollen noch mindestens 200.000 fest eingeplante Reservisten kommen, um Verluste im Kriegsfall schneller ausgleichen zu können. Angesichts des fehlenden Willens eines Großteils der Jugend zum Dienst an der Waffe eine fast utopische Zahl.
Das weiß auch der neue Präsident des Reservistenverbandes, der CDU-Bundestagsabgeordnete und vormalige Rheinmetall-Manager Bastian Ernst (CDU). In einem am Dienstag veröffentlichten Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland stellte er fest: »Allein mit den neuen Wehrdienstleistenden werden wir ja nicht die Zahl erreichen, die wir erreichen wollen. Deshalb müssen wir zusätzlich diejenigen erfassen, die schon Wehrdienst geleistet haben.« So werde man »mit den Einwohnermeldeämtern zusammenarbeiten müssen«, auch wenn das »Datenschutzprobleme« aufwerfen sollte. Ernst wies darauf hin, dass selbst das Verteidigungsministerium nicht wisse, wie viele Reservisten es derzeit gibt. Bekannt sei lediglich, dass acht bis neun Millionen Menschen bei der Bundeswehr gedient haben und dass rund 60.000 Reservisten von der Bundeswehr fest eingeplant sind............«
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Der Russe kommt nicht, man will trotzdem die stärkste Armee haben.
Aber das Personal fehlt.
Darum sollen, wie auch sonst in der Wirtschaft, die Altern ran.
Das weiß auch der neue Präsident des Reservistenverbandes, der CDU-Bundestagsabgeordnete und vormalige Rheinmetall-Manager Bastian Ernst (CDU). Um wenigstens bei der Reserve in die Nähe der geplanten Stärke zu kommen, schlug er die Anhebung des Höchstalters um fünf Jahre vor. »Wir sollten die Altersgrenze für Reservisten von 65 auf 70 Jahre erhöhen.« Die Begründung: »Das Renteneintrittsalter steigt ja auch sonst. Die Leute bleiben länger fit. Wir sollten diese Ressourcen von Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung nicht verschwenden«.
Ich stelle mir gerade vor, wie die Feldjäger die Seniorenheime nach Simulanten durchsuchen.
Denn eines scheint sicher zu sein, deutsche Soldaten wieder in Russland. Jedenfalls wollen das viele.
Personalmangel bei der Bundeswehr: Reservistenchef für Anhebung der Altersgrenze. Zugleich deutlich mehr Auftritte von »Jugendoffizieren« an Schulen
»Die Bundeswehr verfügt zur Zeit über ein aktives militärisches Personal von rund 185.400 Soldaten. Das sei ein Zuwachs von 3.300 im Vergleich zu letztem Jahr, wie es vergangene Woche von seiten des Militärs hieß. Aber den Planern im Verteidigungsministerium reicht das nicht. Auf rund 260.000 aktive Soldaten soll die Bundeswehr aufgestockt werden, dazu sollen noch mindestens 200.000 fest eingeplante Reservisten kommen, um Verluste im Kriegsfall schneller ausgleichen zu können. Angesichts des fehlenden Willens eines Großteils der Jugend zum Dienst an der Waffe eine fast utopische Zahl.
Das weiß auch der neue Präsident des Reservistenverbandes, der CDU-Bundestagsabgeordnete und vormalige Rheinmetall-Manager Bastian Ernst (CDU). In einem am Dienstag veröffentlichten Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland stellte er fest: »Allein mit den neuen Wehrdienstleistenden werden wir ja nicht die Zahl erreichen, die wir erreichen wollen. Deshalb müssen wir zusätzlich diejenigen erfassen, die schon Wehrdienst geleistet haben.« So werde man »mit den Einwohnermeldeämtern zusammenarbeiten müssen«, auch wenn das »Datenschutzprobleme« aufwerfen sollte. Ernst wies darauf hin, dass selbst das Verteidigungsministerium nicht wisse, wie viele Reservisten es derzeit gibt. Bekannt sei lediglich, dass acht bis neun Millionen Menschen bei der Bundeswehr gedient haben und dass rund 60.000 Reservisten von der Bundeswehr fest eingeplant sind............«
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Der Russe kommt nicht, man will trotzdem die stärkste Armee haben.
Aber das Personal fehlt.
Darum sollen, wie auch sonst in der Wirtschaft, die Altern ran.
Das weiß auch der neue Präsident des Reservistenverbandes, der CDU-Bundestagsabgeordnete und vormalige Rheinmetall-Manager Bastian Ernst (CDU). Um wenigstens bei der Reserve in die Nähe der geplanten Stärke zu kommen, schlug er die Anhebung des Höchstalters um fünf Jahre vor. »Wir sollten die Altersgrenze für Reservisten von 65 auf 70 Jahre erhöhen.« Die Begründung: »Das Renteneintrittsalter steigt ja auch sonst. Die Leute bleiben länger fit. Wir sollten diese Ressourcen von Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung nicht verschwenden«.
Ich stelle mir gerade vor, wie die Feldjäger die Seniorenheime nach Simulanten durchsuchen.
Denn eines scheint sicher zu sein, deutsche Soldaten wieder in Russland. Jedenfalls wollen das viele.