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Wie Brasilien US-Präsident Trump die Stirn bot

Von Harvey11 Montag 20.04.2026, 11:17

Von Strafzöllen und Sanktionen hin zu einer Annäherung: Brasiliens Präsident Lula hat den USA unter Präsident Trump die Stirn geboten. Trump lenkte ein, änderte den Ton. Wie hat Lula das geschafft?

»Die südamerikanische Spätsommer-Sonne scheint, der Strand an der Copacabana in Rio ist voll und Hitze macht bekanntlich durstig. Für Eisteeverkäufer Rafael Santana läuft das Geschäft. Den Kunden streckt er einen QR-Code entgegen: Bargeld braucht in Rio niemand, bezahlt wird mit der Anwendung Pix. Das Bezahlsystem ermöglicht Überweisungen in Echtzeit, per Handy - und ohne Gebühren. "Ohne Pix geht hier gar nichts mehr", sagt der Verkäufer.

Eingeführt wurde das Bezahlsystem vor sechs Jahren von Brasiliens Zentralbank. Heute nutzen es 80 Prozent der Bevölkerung, rund 170 Millionen Menschen. Allein im Januar wurden mit Pix umgerechnet fast 1,2 Milliarden Euro umgesetzt. Pix ist Brasiliens Fintech-Erfolgsgeschichte. Das erzürnt Donald Trump. Der US-Präsident wittert unfaire Bevorteilung und Marktzverzerrung, denn Pix ist Konkurrenz für US-Anbieter wie Mastercard oder Paypal. Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ließ sich davon nicht beeindrucken: "Pix gehört Brasilien. Und niemand wird uns dazu zwingen, Pix zu ändern."

Es ist nicht das erste Mal, dass Lula Trump die Stirn bietet. Mitte vergangenes Jahr mischte sich der US-Präsident recht unverblümt in innere Angelegenheiten Brasiliens ein. Mit Strafzöllen und Sanktionen wollte er das Strafverfahren gegen seinen einstigen Verbündeten, Ex-Präsident Jair Bolsonaro, stoppen. Der stand wegen eines Putschversuches vor Gericht. Das sei eine Hexenjagd, so Trump, der für seine Unterstützung für Bolsonaro von dessen Anhängern gefeiert wurde."

Niemand ist glücklich mit dem, was Brasilien tut", erklärte der US-Präsident damals. Von einem "Gringo", wie westliche Ausländer in Brasilien allgemein genannt werden, lasse er sich keine Befehle erteilen, sagte Lula damals. Schließlich sei Brasilien keine Bananenrepublik...................«


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Es funktioniert, andere Staaten machen es uns vor.
Aber hier ist man es gewohnt, dass man mit dem Kriechgang schneller vorwärts kommt.
Ewige Dankbarkeit gegenüber den USA, ohne die sind wir verloren, wir brauchen die dringend, die weisen uns den Weg ins gelobte Land.
Der Ungeist, der hier herrscht, ist der Untertanengeist.

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