Interessante Sätze darin - u.a.:
"Der Aufstieg der AfD, sinkendes Demokratievertrauen und Armutsgefährdung werden oft getrennt behandelt. Dabei beschreiben sie einen einzigen Zusammenhang, der bei einem Paragrafen aus dem Jahr 1969 beginnt."
"In der öffentlichen Debatte werden diese Befunde meist getrennt verhandelt: Der Aufstieg der AfD als Kulturkonflikt, das sinkende Demokratievertrauen als Kommunikationsproblem, die Armutsgefährdung als Sozialpolitik. Dabei beschreiben sie einen einzigen Zusammenhang."
"Was die AfD wirklich angetrieben hat, zeigen Längsschnittdaten des WSI, ... Größter Verstärker ist demnach das Benachteiligungsgefühl: „Ich bekomme nicht das, was mir zusteht und andere bekommen mehr.” "
(Der Zusammenhang dieser Ausschnitte ergibt sich, wenn der verlinkte Artikel gelesen wird. Wer den Zusammenhang nicht findet, sollte also erst einmal den Artikel lesen.)
Während andere Länder auf eine Tarifbindungsquote vom 80 Prozent und mehr kommen, wird in Deutschland nur 49 Prozent erreicht. So im Artikel nachlesbar.
Ebenfalls dort nachlesbar ist, dass in Deutschland der Weg dazu, Tarifverträge
als allgemeinverbindlich zu erklären, komplexer ist, als in anderen Ländern und dass hier in Deutschland Arbeitgebervertreter das Ganze blockieren können.
Wie sich das auf den Lohn aus wirkt und das der Mindestlohn hier sozusagen nur der "Reparaturbetrieb" dafür ist, dass es so wenig Tarifbindung gibt, darauf wird auch hingewiesen.
Ein Aktionsplan, um diesen Zustand zu beseitigen, sollte laut Artikel bis zum 15. November 2024 von allen EU-Ländern vorgelegt werden. Deutschland hat dies bisher nicht getan und Frau Reiche hat die Behandlung dieses Plans inzwischen zum vierten Mal von der Kabinettsagenda genommen.
(Alles jeweils im Artikel nachlesbar.)
Wenn die Auswirkungen erkennbar und nicht wünschenswert sind, warum werden sie dann nicht behoben?
"Wie ein einzelner Paragraf Deutschland destabilisiert"
So lautet die Überschrift zu einem Artikel, der unter der folgenden Adresse zu finden ist:
makronom.de/ ... /tarifvertragsgesetz-wie-ein-einzelner-paragraf-deutschland-destabilisiert-51676
Interessante Sätze darin - u.a.:
"Der Aufstieg der AfD, sinkendes Demokratievertrauen und Armutsgefährdung werden oft getrennt behandelt. Dabei beschreiben sie einen einzigen Zusammenhang, der bei einem Paragrafen aus dem Jahr 1969 beginnt."
"In der öffentlichen Debatte werden diese Befunde meist getrennt verhandelt: Der Aufstieg der AfD als Kulturkonflikt, das sinkende Demokratievertrauen als Kommunikationsproblem, die Armutsgefährdung als Sozialpolitik. Dabei beschreiben sie einen einzigen Zusammenhang."
"Was die AfD wirklich angetrieben hat, zeigen Längsschnittdaten des WSI, ... Größter Verstärker ist demnach das Benachteiligungsgefühl: „Ich bekomme nicht das, was mir zusteht und andere bekommen mehr.” "
(Der Zusammenhang dieser Ausschnitte ergibt sich, wenn der verlinkte Artikel gelesen wird. Wer den Zusammenhang nicht findet, sollte also erst einmal den Artikel lesen.)
Während andere Länder auf eine Tarifbindungsquote vom 80 Prozent und mehr kommen, wird in Deutschland nur 49 Prozent erreicht. So im Artikel nachlesbar.
Ebenfalls dort nachlesbar ist, dass in Deutschland der Weg dazu, Tarifverträge
als allgemeinverbindlich zu erklären, komplexer ist, als in anderen Ländern und dass hier in Deutschland Arbeitgebervertreter das Ganze blockieren können.
Wie sich das auf den Lohn aus wirkt und das der Mindestlohn hier sozusagen nur der "Reparaturbetrieb" dafür ist, dass es so wenig Tarifbindung gibt, darauf wird auch hingewiesen.
Ein Aktionsplan, um diesen Zustand zu beseitigen, sollte laut Artikel bis zum 15. November 2024 von allen EU-Ländern vorgelegt werden. Deutschland hat dies bisher nicht getan und Frau Reiche hat die Behandlung dieses Plans inzwischen zum vierten Mal von der Kabinettsagenda genommen.
(Alles jeweils im Artikel nachlesbar.)
Wenn die Auswirkungen erkennbar und nicht wünschenswert sind, warum werden sie dann nicht behoben?