Wie stellt sich die Bundeswehr für die Zukunft auf
Von Harvey11
Mittwoch 22.04.2026, 10:46 – geändert Mittwoch 22.04.2026, 10:53
Verteidigungsminister Pistorius stellt heute die Militärstrategie der Bundeswehr vor. Erwartet wird eine stärkere Fokussierung auf Abschreckung, Einsatzbereitschaft und NATO-Verpflichtungen.
Um besser planen zu können, was die Bundeswehr in Zukunft können muss, welche Waffensysteme gebraucht werden und wie viel Personal nötig ist, hat das Verteidigungsministerium erstmals militärstrategische Ziele definiert.
Über diese Ziele will Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) heute erst den Verteidigungsausschuss und anschließend die Öffentlichkeit informieren.
Bei der neuen Militärstrategie geht es um die Frage, wie Deutschland auf konkrete Bedrohungen zum Beispiel durch Russland reagieren soll. Es geht um Abschreckung, um das Zusammenspiel mit den Verbündeten und Einsatzbereitschaft.
Fest steht bereits, dass die Bundeswehr größer und beweglicher werden muss. Bis 2035 soll die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten auf 260.000, die Zahl der Reservisten auf 200.000 steigen.
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Ja was ist denn in der Bundesregierung los? Jetzt erzählt auch Pistorius nicht mehr das Märchen von den Russen, die 2030 kommen werden.
Oder ist es wieder nur ein Märchen? Ist es nur der Köder für die Jungen, die nicht in den Krieg ziehen, sondern nur laut "Buh" rufen sollen, um den "ewigen Feind" abzuschrecken?
Die früheren Werbefilmchen über Kameradschaft und Lagerfeuerromantik hat nichts genutzt, schöne Zimmer und den Führerschein zogen auch nicht so sehr. Jetzt wird also die Friedensarmee wieder entstaubt.
Die passt aber nicht zu der gigantischen Aufrüstung, zu den ständigen Warnungen vor dem kommenden Feind.
Die Generation "Solange du deine Füße unter meinen Tisch streckst" scheint es nicht mehr zu geben. Man wollte ein Volk voller Egoisten haben, dem jeder soziale Gedanke fremd sein wird. Denn der Sozialstaat musste weg.
Man hat aber in seiner grenzenlosen Dummheit nicht an die Kehrseite der Medaille gedacht, die es immer gibt. Jetzt hat man die Egoisten.
Darum scheint die Angst vor den Folgen einer Debatte um die Wiederbelebung der Wehrpflicht größer zu sein als erwartet. Keiner will sich daran die Finger verbrennen. Aber zum Glück gibt es ja so viele andere, die unsere Freiheit verteidigen. Die Deutschen lieben Märchen.
Verteidigungsminister Pistorius stellt heute die Militärstrategie der Bundeswehr vor. Erwartet wird eine stärkere Fokussierung auf Abschreckung, Einsatzbereitschaft und NATO-Verpflichtungen.
Um besser planen zu können, was die Bundeswehr in Zukunft können muss, welche Waffensysteme gebraucht werden und wie viel Personal nötig ist, hat das Verteidigungsministerium erstmals militärstrategische Ziele definiert.
Über diese Ziele will Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) heute erst den Verteidigungsausschuss und anschließend die Öffentlichkeit informieren.
Bei der neuen Militärstrategie geht es um die Frage, wie Deutschland auf konkrete Bedrohungen zum Beispiel durch Russland reagieren soll. Es geht um Abschreckung, um das Zusammenspiel mit den Verbündeten und Einsatzbereitschaft.
Fest steht bereits, dass die Bundeswehr größer und beweglicher werden muss. Bis 2035 soll die Zahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten auf 260.000, die Zahl der Reservisten auf 200.000 steigen.
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Ja was ist denn in der Bundesregierung los? Jetzt erzählt auch Pistorius nicht mehr das Märchen von den Russen, die 2030 kommen werden.
Oder ist es wieder nur ein Märchen? Ist es nur der Köder für die Jungen, die nicht in den Krieg ziehen, sondern nur laut "Buh" rufen sollen, um den "ewigen Feind" abzuschrecken?
Die früheren Werbefilmchen über Kameradschaft und Lagerfeuerromantik hat nichts genutzt, schöne Zimmer und den Führerschein zogen auch nicht so sehr. Jetzt wird also die Friedensarmee wieder entstaubt.
Die passt aber nicht zu der gigantischen Aufrüstung, zu den ständigen Warnungen vor dem kommenden Feind.
Die Generation "Solange du deine Füße unter meinen Tisch streckst" scheint es nicht mehr zu geben. Man wollte ein Volk voller Egoisten haben, dem jeder soziale Gedanke fremd sein wird. Denn der Sozialstaat musste weg.
Man hat aber in seiner grenzenlosen Dummheit nicht an die Kehrseite der Medaille gedacht, die es immer gibt. Jetzt hat man die Egoisten.
Darum scheint die Angst vor den Folgen einer Debatte um die Wiederbelebung der Wehrpflicht größer zu sein als erwartet. Keiner will sich daran die Finger verbrennen. Aber zum Glück gibt es ja so viele andere, die unsere Freiheit verteidigen. Die Deutschen lieben Märchen.