Zum Geburtstag für Irene ein Gedicht von Erich Kästner aus der "Lyrischen Hausapotheke"LessingDas, was er schrieb, war manchmal Dichtung,doch um zu dichten schrieb er nie.Es gab kein Ziel. Er fand die Richtung.Er war ein Mann und kein Genie.Er lebte in der Zeit der Zöpfeund er trug selber seinen Zopf, Doch kamen seitdem viele Köpfeund niemals wieder so ein Kopf.Er war ein Mann, wie keiner wieder,obwohl er keinen Säbel schwang.Er schlug den Feind mit Worten nieder,und keinen gab´s, den er nicht zwang.Er stand allein und kämpfte ehrlichund schlug der Zeit die Fenster ein.Nichts auf der Welt macht so gefährlich,als tapfer und allein zu sein!
Zum Geburtstag für Irene ein Gedicht von Erich Kästner aus der "Lyrischen Hausapotheke"LessingDas, was er schrieb, war manchmal Dichtung,doch um zu dichten schrieb er nie.Es gab kein Ziel. Er fand die Richtung.Er war ein Mann und kein Genie.Er lebte in der Zeit der Zöpfeund er trug selber seinen Zopf, Doch kamen seitdem viele Köpfeund niemals wieder so ein Kopf.Er war ein Mann, wie keiner wieder,obwohl er keinen Säbel schwang.Er schlug den Feind mit Worten nieder,und keinen gab´s, den er nicht zwang.Er stand allein und kämpfte ehrlichund schlug der Zeit die Fenster ein.Nichts auf der Welt macht so gefährlich,als tapfer und allein zu sein!