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Ecomusee im Elsass

Von Feierabend-Mitglied Samstag 02.06.2018, 19:44 – geändert 03.06.2018, 06:07

Heute fuhren wir mit fünf FAlern ins Elsass.
Das Wetter war sehr schön, vormittags noch nicht heiß. Die Fahrt durch die grüne satte Landschaft war schon ein Genuss.
Im Ecomusee waren erst wenige Besucher anwesend, so dass wir in aller Ruhe und ohne Gedrängel alles ansehen konnten.
Die Gruppe teilte sich ein wenig auf. Tulpe123, rere und ich begannen den Rundgang gemeinsam und hatten beim Friseur sehr viel Spaß.
Es kamen Erinnerungen auf, die bei Peter noch ein Stück weiter reichen als bei uns.
So bummelten wir weiter, bis wir an den Abzweig zum Naturpfad kamen und Tulpe 123 wollte dann stramm durchlaufen.
Peter und ich spazierten dann auf der Grand Rue weiter und kamen zum Schmied, der gerade voll in der Arbeit war. Das fand ich sehr spannend, denn ich hatte noch nie gesehen, wie so ein Werkstück hergestellt bzw. bearbeitet wird.
Inzwischen war es Mittag geworden, der Hunger mahnte uns, die Richtung zur Taverne einzuschlagen.
Das ist ein Ruf, dem man nicht widerstehen kann.
Sie gaben sich Mühe mit unseren Wünschen dort und mein Flammenkuchen war sehr fein.
Peter hatte sich für Bibiliskäse und Gschwellte entschieden und auf seinem Teller waren noch 3 schöne Stücke Hartkäse, also eine Portion, die ich nicht geschafft hätte.
Anschließend trennten sich für eine Zeit unsere Wege.
Ich krabbelte in die einzelnen Stockwerke und fotografierte und besah die verschiedenen Küchen, Stuben und Kammern.

Wie ich dann von einer jungen Frau erfuhr, gab es auf dem Platz bei der Taverne noch eine Vorführung und Erklärung zur Arbeitsweise mit den Tieren.
Im Anschluss an diese würde dann dieser große Wagen gezogen von 2 Pferden durch das Gelände fahren.
Ich traf Peter wieder und erzählte es ihm und so sahen wir uns die Vorführung an.

Es war sehr interessant zuzusehen und die Tiere zu beobachten.
Esel, Pferde und Ochsen wurden gezeigt und die Arbeitsweise erklärt.

Anschließend stiegen wir in die Sammelkutsche und fuhren durch die Anbaugebiete des Museums. Es wird alles angebaut und wir sahen vom Tabak über Hopfen die Getreidearten, Gemüse und viele viele Obstbäume.
Das war nun ein wirklich toller Abschluss eines schönen Tages.

Unerwähnt dürfen aber die Störche nicht bleiben.
Auf allen Dächern haben sie ihre Wohnstätten. Es klapperte aus allen Richtungen.
Großartig waren sie fliegend zu sehen und - wie ihr auf den letzten Storchenfotos sehen könnt - sind einige Junge schon geschlüpft.
Gewundert hat mich , dass die Schafe noch nicht geschoren waren. Doch lange werden sie sicher nicht mehr unter ihrer Wolle schwitzen müssen.
Sehr schön fand ich das Taubenhaus an dem kleinen Teich, in dem sich auf der absolut ruhigen Wasseroberfläche das kleine Holzhaus mit den bunten Abflug- und Landebrettchen sowie große gutgenährte Gänse spiegelten.
Tulpe123 erzählte uns später, dass an anderer Stelle des Parks die Schweine vorgestellt wurden.

Auf der Rückfahrt machte Hr. Gunzle es möglich, dass wir alle noch ein paar Leckereien, also Käse, Wein, Baguette einkaufen konnten und so eine kleine persönliche Beute mit nach Hause brachten.

Insgesamt war es ein wunderschöner Tag.
Mir hat der ganze Park sehr gefallen. Er erinnerte mich an Märchen.
Irgendwie dachte ich immer mal, dass eigentlich die Truppe aus dem Film
3 Haselnüsse für Aschenbrödel auftauchen müsste oder ein Prinz angeritten käme.

Wenn Ihr auf den Link klickt, kommt Ihr in meine Galerie. Dort sind reichlich Fotos zu sehen.

www.feierabend.de/ ... /besuch-des-ecomusee-im-elsass

Hannelore

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