Schleusenfahrt Breisach Juli 2018
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Feierabend-Mitglied
Mittwoch 18.07.2018, 18:29 – geändert Mittwoch 18.07.2018, 19:28
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Mittwoch 18.07.2018, 18:29 – geändert Mittwoch 18.07.2018, 19:28
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Pünktlich traf sich die Gruppe der mit dem Zug fahrenden Mitglieder auf Bahnsteig 5, um mit der kleinen Bahn nach Breisach zu fahren.
Die Stimmung war prima und alle waren ein wenig gespannt, wie sich der Tag entwickeln wird und was auf uns wartet….
Wir kamen gut am Schiff an und durften schon sehr viel früher - als ich das sonst kannte - an Bord gehen. Auf der anderen Rheinseite bei unseren französischen Nachbarn tummelten sich die Schwäne wieder in großer Zahl.
Ein Teil der Tische war eingedeckt und reserviert für verschiedene Gruppen, aber wir – die wir nicht als Gruppe angemeldet waren – fanden gut Platz.
Aber wir teilten uns auf – diejenigen, die die Sonne noch eine Weile vertragen konnten, blieben auf dem Oberdeck, die anderen gingen nach unten. Es war eine angenehme Temperatur im unteren Bereich.
Plaudernd verbrachten wir die Zeit bis zur Abfahrt des Schiffes und freuten uns an den Ausblicken auf die Schwäne, Möwen, Enten und was so auf und über dem Wasser fliegend zu sehen war.
Zwischendurch gab es wiederholte Kurzbesuche auf dem Oberdeck und Gegenbesuche zu uns nach unten. Wir passten schon auf, dass wir immer auch ein wenig in Bewegung blieben.
Die Speisekarte war überraschend. Wir fanden die Badischen Anteile im Programm, also Schäufele und Kartoffelsalat, aber auch den Wurstsalat oder die unvermeidliche Bockwurst…..
Im letzten Augenblick schwenkte ich von der französischen Apfeltarte um auf den Flammenkuchen mit Münsterkäse. Die Wahl war ausgezeichnet und ich habe mich sehr gefreut, mag ich doch den Münsterkäse gerne warm.
Mit Vergnügen studierten wir die angebotenen Fahrten und blieben an einer Fahrt hängen….
Im Herbst gibt es Fahrten mit Gänsebraten! Das wäre doch wirklich zu überlegen……
Dann öffneten sich nach einer Rundfahrt durch den kleinen Hafen die Schleusentore.
Ein wenig unheimlich war es schon. Die Lichtverhältnisse änderten sich unter Deck doch erheblich. Es dunkelte.
Mich erinnerte das an die letzte große Sonnenfinsternis, als es auch dunkel wurde…..
Wir wurden zuerst von unten nach oben geschleust und an den Wänden konnten wir gut sehen, wie schnell das Ganze vor sich ging.
Die Weiterfahrt auf dem Rhein verlief ruhig, immer mit wunderschönen Blicken auf den Schwarzwald – vor allem den Belchen – und die Vogesen.
Das Wasser hatte wundervolle Schattierungen bei dem blauen Himmel.
Unser Schiff hat allen sehr gefallen mit der Ausnahme, dass es keinerlei Sonnenschutz auf dem Oberdeck gab. Aber es waren unten wunderschöne große Fenster, sauber geputzt wie alles an Bord.
Am Ufer sahen wir einige wenige Menschen, die die Sonne und das kühle Bad genossen und auch auf ihre Weise die Seele baumeln ließen.
Auf der Rückfahrt teilten wir uns die Schleuse mit dem Passagierschiff Lady Anne. Das Schiff wurde, wenn ich es akustisch richtig verstanden habe, 1963 vom Frachtschiff zum Passagierschiff umgebaut.
Die Erklärungen waren nicht immer genau zu verstehen, es waren viele vergnügte Menschen an Bord!
Vor einiger Zeit stand in den Schlagzeilen, dass ein Passagier den Noro Virus an Bord eingeschleppt hatte. Es mussten etliche Passagiere im Krankenhaus behandelt werden.
Aber nachdem, was man dann hörte und auch im Netz lesen konnte, war die Hygiene an Bord der Lady Anne absolut einwandfrei und nichts wurde von den entsprechenden Kontrollgremien beanstandet.
Nun, diesen Virus können wir uns überall holen, auch in der Straßenbahn, im Zug, im Kaufhaus – davor ist man einfach nirgendwo sicher. Doch deshalb darf man sich auch nicht Zuhause einschließen.
Wir staunten, wie schnell die 14 m Höhenunterschied durch die Schleuse überwunden wurden. Die Dunkelheit wich aus dem Unterdeck, die Sonne kam wieder, die Schleusentore öffneten sich.
Auf einem meiner Fotos sieht man schön, wie hoch das Wasser bis an die Brücke reicht.
Nun, alles Schöne hat einmal ein Ende – so auch dieser Ausflug.
Wir verabschiedeten uns, es wurde noch Eis genossen. Durch ein Versehen an zwei verschiedenen Stellen, doch das ist nicht tragisch.
Wie ich ja im letzten Rundschreiben schon schrieb – es kann ein jeder so, wie er mag nur doppelt Eis nach Flammenkuchen - das war nicht zu schaffen.
In meiner Galerie habe ich die Fotos vom heutigen Tage angesetzt. Dort könnt Ihr stöbern.
Ich habe bewusst keinerlei Personenfotos gemacht – da ist jetzt diese Geschichte mit dem Datenschutz. Wer dabei war weiß, dass er dabei war.
Dafür habe ich noch 4 Fotos von blühenden Stauden angehängt, die ich auf dem Weg zum Bahnhof in einem wunderbaren Garten sah.
Hannelore
18. Juli 2018
Link zu meiner Fotogalerie mit den Bildern vom heutigen Tage.
www.feierabend.de/ ... /schleusenfahrt-breisach-juli-2018