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Offener Brief

Von Feierabend-Mitglied Mittwoch 05.06.2019, 18:36


"Liebe FA Mitglieder,

wie ich feststelle, ist momentan alles ein wenig durcheinander.
Das sehe ich als normal an, denn in Zeiten eines Umbruchs kann nichts anderes passieren, als das Dinge aus dem gewohnten Trott laufen.

Deshalb halte ich es für wichtig, hier noch einmal auf einen Kernpunkt meiner REBO-Tätigkeit oder Nichttätigkeit zurück zu kommen.

Ich will auf einen Teil meines Schreibens im Forum an Euch zurückgreifen, in dem ich mitgeteilt hatte, dass ich Euren Wünschen nachkomme und den mir so oft angebotenen Job einer REBO übernehme.

Ich zitiere:

„Ich habe am Mittwoch kurz erläutert, dass selbstverständlich das
Heinrich-Hans-Jakob-Haus als auch der Mittwoch-Treff bei Karstadt in den bewährten Händen von Friedel und Marlen bleiben wird.
Sie machen das seit vielen Jahren, wie Friedel es erst neulich auch im Forum erläutert hat und so soll es auch bleiben.
Da ist keine Einmischung meinerseits zu befürchten.

Ich sehe meine Aufgabe darin, dass die Startseite eine interessante Oberfläche erhält und gepflegt wird und natürlich auch im Einsetzen von Veranstaltungen. “

Zitat Ende

Nun wurde ich wiederholt darauf hingewiesen, dass es praktisch meine Pflicht, ja geradezu ein Muss sei, das HHH zu besuchen.

Dazu ist zu sagen:
Es gibt für niemanden eine Pflicht oder ein Muss, an einer Veranstaltung teilzunehmen. Weder für ein Mitglied, noch für eine REBO, die letztlich auch nur Mitglied mit viel organisatorischer Arbeit ist.

Ich will niemandem die Tradition des HHH nehmen oder Eure Erinnerungen schmälern. Das liegt mir wirklich fern. Aber es sind Eure Erinnerungen und Traditionen und nicht die meinen oder der beiden neuen Mitglieder Maditta und bouleabend. Und auch nicht der evtl. neu Hinzukommenden, falls sich welche finden.
Denn von den bisher Interessierten, die ins HHH kamen, ist nicht einer geblieben.

Ich habe es schriftlich an Ibobobo gegeben. gestern telefonisch an rere, heute nochmals schriftlich an Goosi.

Wenn ein Vortrag oder eine Veranstaltung im HHH angeboten wird, die über das Singen von 2 Liedern und das Lesen einer kurzen Geschichte an einem Samstagvormittag hinausgehen, also ein Vortrag o.ä. gehalten wird, werde ich teilnehmen, falls ich nicht durch meine große Familie oder einen Vortrag an der Uni gebunden bin.

Selbstverständlich können Wünsche geäußert werden, das ist absolut legitim.
Aber es kann nicht angehen, dass Druck auf mich ausgeübt wird, weil etwas schon immer so war und deshalb auch in Ewigkeit festgeschrieben ist.

Noch einmal in aller Deutlichkeit:

Ich übernehme die Verantwortung für das HHH nicht. Weder dafür, dass es sich mit Mitgliedern füllt, noch für die absehbar anstehende Finanzierungslücke des Raumes.

Neue Mitglieder – falls sich welche finden – müssen selbst entscheiden können, ob sie ins HHH gehen oder nicht. Auch hier darf kein Druck ausgeübt werden.

Ich persönlich bin absolut dagegen, dass evtl. versucht wird, von Mitgliedern mehr Geld einzutreiben oder zu Spenden aufgerufen wird, damit man die Miete bezahlen kann.

Allerdings liegt es im Ermessen eines jeden Mitgliedes, ob es für die Oase oder den noch kleineren Raum mehr bezahlen will. Wer das tun will, mag es tun.
Ich kann hier nur meine persönliche Meinung dazu sagen.

Ich hoffe sehr, dass sich die Gruppe in lockeren fröhlichen Treffen vergrößern wird. Dazu gehört eine sympathische Willkommenskultur, mit Raum für Unterhaltung und Austausch zum Kennenlernen, ohne Konzept.
Gäste, die sich wohl fühlen, kommen wieder.
Das Auffüllen einer so stark dezimierten Gruppe benötigt viel Zeit. Solche Prozesse laufen nicht in wenigen Wochen ab.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich vielleicht wieder eine Radlergruppe finden würde. Es müssen keine Touren über viele Tage sein, ab und an ein Vor- oder Nachmittag mit einer netten Einkehr. Und das schreibe ich, obwohl ich nur noch in der Wohnung radele.

Es wurde weiter die Frage gestellt, wie Ihr von Neuerungen z.B. von Frankfurt erfahren könnt.

Sollten mir Neuerungen von Frankfurt mitgeteilt werden, stelle ich sie ins Forum oder bitte Frankfurt, das Forum direkt zu bedienen. Dass das funktioniert, haben wir in der jüngsten Vergangenheit gesehen.

Mein Kontakt zu Frankfurt ist gut, die Einarbeitung für das Erstellen der neuen Seite ist abgeschlossen, die neue Seite auch. Ich hoffe, dass sie Euch gefällt. Es waren viele Arbeitsstunden an langen Abenden.

Abschließend bleibt mir zu sagen:

Es ist rührend, dass ich aufgefordert wurde, mich persönlich als REBO vorzustellen. Ihr kennt mich alle, habe ich doch an etlichen Veranstaltungen teilgenommen. Ich habe mich seither nicht verändert und die Zielsetzung denke ich, ist klar.

Liebe Grüße
Hannelore





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