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Die Launen eines Baches

Von Feierabend-Mitglied vorgestern, 05:22 – geändert vorgestern, 05:22

Zwischen Bergen, still und groß,
liegt ein Tal, ganz ahnungslos.
Bis plötzlich oben, laut und frech,
ein Bach beschließt: „Ich hab kein Pech!“

Er rauscht herab, als wär’s ein Rennen,
will jeden Stein beim Namen kennen.
Er springt, er platscht, er macht Rabatz,
und trifft im Tal den alten Platz.

Dort sitzt ein Wanderer, ganz in Ruh’,
zieht seine Socken aus im Nu.
Der Bach ruft: „He! Platz da, Freund!“
Der Mann nur lacht: „Ich bin’s gewohnt.“

So tobt der Bach, so grinst der Mann –
und beide wissen irgendwann:
Die Welt bleibt wild, doch nie allein,
ein bisschen Spaß muss immer sein.

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