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Schneee, Schnee, Schnee und nochmals Schnee

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 13.01.2026, 07:28


Herrliche Winterzeit

Es ist so weit, es schneit, es schneit,
der Winter zeigt sich im schönsten Kleid.
Wie Puderzucker bleiben die Flocken liegen,
die lustig aus den Himmel stieben.
Fröhliche glänzende Kinderaugen,
sehen zu, wie die Väter Schneemänner bauen.
Schneebälle so manchen um die Ohren fliegen,
wichtig ist, keinen Schnupfen zu kriegen.

Alle Kinderherzen werden weit,
wenn es aus dem Himmel schneit.
„Schnell, schnell, werdet doch munter,
und holt den Schlitten vom Dach herunter“.
Seht doch was für eine herrliche Bahn,
rauf auf den Schlitten, und losgefahr'n.
Heissa, um Ohr'n und Nas' wirbelt der Wind,
endet die Fahrt doch viel zu geschwind.

Rote Nasen, Wangen und Ohren,
der See ist endlich zugefroren.
Diamanten glitzern im Sonnenlicht,
das Eis ist sicher, es nicht mehr bricht.
Einzelne schnallen ihre Kufen an,
ziehen Runde um Runde ihre Bahn.
Wahre Könner drehen tolle Schrauben,
schön, -man kann es fast nicht glauben.

„Hol deine Schier, wir fahren zu zweit,
rauf auf den Berg, der Weg ist nicht weit!“
„Wollen wir das wirklich mal versuchen?“
„Diesen Hang runter? - Ich werde fluchen!“
Gleitend, springend, über Stock und Stein,
wichtig ist's, wir brechen uns kein Bein.
Schussfahrt, und abwärts geht's nun ins Tal,
dort unten erwartet uns, ein wärmendes Mahl. -

Schön wie es glitzert weit und breit,
was ist es doch für herrliche Zeit!
Doch viele schimpfen auf das kalte Weiß:
„Was ist es doch für arger Scheiss!“
Denn bei jedem neuen Fall der Flocken,
können sie nicht am warmen Ofen hocken. -
Auch so mancher, im Schweiße seines Angesichts,
beim Schieben des Schnees dann zusammenbricht!

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