Jesu Rede vor den Schriftgelehrten
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Feierabend-Mitglied
Montag 12.10.2020, 13:20 – geändert Montag 12.10.2020, 13:22
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Da ich annehme, dass einige Leser nicht wissen was genau im Evangelium steht, hier die Rede Jesu zum Volk, in der er die damalige hohe Geistlichkeit bloß gestellt hat.
Matth. 23:1-12
In jener Zeit wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sagte:
Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.
Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen.
Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi – Meister – nennen.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.
Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
(Ende des Zitats)
Sind diese Aussagen nicht eindeutig? Wer sitzt bei feierlichen Gottesdiensten in den ersten Reihen? Wer trägt lange Gewänder um sich vom einfachen Volk abzuheben? Wer lässt sich Hl. Vater nennen oder Eminenzen, Hochwürden usw.? Wer lässt sich die Hände küssen?
Und wenn ich z.B. an die Priester denke, die gleichzeitig Kinder missbrauchen und mit den besudelten Händen Hostien weihen, die sich dann angeblich in den Leib Christi umwandeln, dann wird mir übel vor dieser Heuchelei.
Also um diese Rede verstehen zu können bedarf es keines Theologiestudiums. Jesus hat Klartext gesprochen, den jeder Mensch nachvollziehen kann.