Die Flucht nach Ägypten
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Feierabend-Mitglied
Freitag 26.05.2023, 09:06 – geändert Freitag 26.05.2023, 09:09
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Statue, 13. Jahrhundert, im Museum der Kathedrale in Santiago de Compostela
Diese Flucht ist von einer Reihe apokrypher Legenden umrahmt: ein aufwachsendes Ährenfeld verbarg die Flüchtenden;
ein Palmbaum neigte sich ehrerbietig;
Götter stürzten um;
Räuber bekehrten sich;
das Jesuskind spielte mit aus Ton geformten Vögeln, die lebendig wurden;
Maria strickte einen Rock, der mit dem heranwachsenden Jesus stets mit wuchs;
in Heliopolis - dem heutigen El Matareya - rastete die Familie in einem Sykomore-Baum, der seinen Stamm geöffnet hatte, um sie vor nachstellenden Räubern zu verbergen
und daneben entsprang dann auf Marias Gebet eine Quelle, beide sind heute dort noch immer in der Kirche der seligsten Jungfrau zu sehen.
Eigentlich ist es ein Skandal dass die kath. Kirche diesen Bericht als Wahrheit verkauft und er einen Platz in der Marienverehrung gefunden hat. Wie widersinnig dies ist macht deutlich, dass die damaligen Kirchenväter die apokryphen Schriften nicht in die Bibel aufnehmen wollten, da unglaubwürdig. Wie kommt es dann dass man diese Legende als Wahrheit verkündigt und Teil der Marienverehrung geworden ist?
Welche absurden Geschichten sich um die Person Maria ranken, ist auf dieser Seite nachzulesen…….
Maria - Ökumenisches Heiligenlexikon
Lexikon der Heiligen, Seligen und Verehrten der katholischen, orthodoxen und protestantischen Kirchenwww.heiligenlexikon.de
…….. und das obwohl im gesamten NT Maria kaum erwähnt wird und sie als jüdische Frau eine völlig untergeordnete Rolle spielt.