Die lebendige Brücke
Von ehemaliges Mitglied Montag 04.01.2021, 07:00
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Johannes 14.6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
In einem Hochhaus des New Yorker Stadtteils Brooklyn war ein Brand ausgebrochen. Das Gebäude stand kurz vor der Fertigstellung. Weil sich das Feuer so schnell ausbreitete, konnten sich die Handwerker nur noch ins oberste Geschoss retten.
Die Feuerwehr rückte heran. Die längste Leiter wurde ausgefahren. Es gab jedoch eine böse Überraschung. Der Feuerwehrmann, der oben auf der Leiter stand, sah es zuerst: Die Leiter war zu kurz. Es fehlte nur wenig – aber die Männer dort oben konnten nicht befreit werden. Da tat der Feuerwehrmann etwas Unerwartetes. Mutig erklomm er die letzte Sprosse, um sich dann mit seinen Armen vor die Brüstung fallen zu lassen. Dann rief er den Handwerkern zu: «Kommt, rettet euch über meinen Rücken!»
Die acht Männer wagten es und stiegen über die lebendige Brücke hinab. So wurden alle gerettet. Doch der tapfere Feuerwehrmann schaffte den Abstieg nicht mehr und fand den Tod.
So hat Gott gehandelt. Er sah, dass alle Menschen verlorene Sünder sind und der Verdammnis entgegengehen. Nicht eine einzige «Leiter eigener Anstrengungen» ist lang genug, um sie davor zu retten. Da sandte Gott seinen Sohn auf die Erde. Jesus Christus gab am Kreuz sein Leben, um für die Menschen eine Möglichkeit der Rettung zu schaffen. Wer sich dem Erlöser anvertraut, geht über diese «lebendige Brücke». Er entflieht dem göttlichen Strafgericht und kommt in eine geordnete Beziehung zu Gott.