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Die Wüste soll blühen

Von Feierabend-Mitglied Donnerstag 13.06.2024, 07:03

„Die Steppe soll sich freuen, das dürre Land glücklich sein, die Wüste jubeln und blühen! Mit Blumen soll sie sich bedecken, jauchzen und vor Freude schreien! Herrlich wie der Libanon soll sie werden, prächtig wie der Berg Karmel und wie die Ebene Scharon.“
(Jesaja Kapitel 35 - Gute Nachricht)

Das unten eingestellte Video handelt von der Bebauung der Wüste und der Stadt Beer Sheva. Dieses Beispiel zeigt dass mit viel Energie und Tatendrang Visionen Gestalt annehmen können wodurch es möglich ist, auch oede Landschaften der Erde bewohnbar zu machen. Was im Video gezeigt wird ist bewundernswert und sollte ein Beispiel für weitere ähnliche Unternehmungen sein.
Es gibt auf der Welt so viele Wüstenregionen, wäre es nicht sinnvoller wenn die Menschheit sich dafür einsetzen würde diese fruchtbar zu machen als Milliarden in Kriegswaffen und Raumfahrt zu investieren? Und sollte es nicht vorrangiger sein erst einmal die ganze Welt zu einer bewohnbaren Stätte zu gestalten als den Weltraum zu erforschen und nach den Sternen zu greifen?

Erklärung zum Video:
Die Zukunft Israels – dafür stand eigentlich immer die moderne Metropole Tel Aviv mit ihren glitzernden Wolkenkratzern, Start Ups, ihrem Lifestyle. Doch die Stadt hat ein Problem: Hunderttausende Pendler drängen täglich in die Stadt, die aus allen Nähten platzt, die Immobilienpreise explodieren – Tel Aviv droht zu ersticken.
Doch es gibt Alternativen, es gibt andere Regionen in Israel, in denen viele Menschen das Leben der Zukunft sehen: In Israels Wüsten.
Schon Israels Staatsgründer Ben Gurion wusste: Die Zukunft Israels liegt im Süden, in der Negev und der Arava Wüste. Denn es war brachliegendes Land. Aber damit die Menschen die überfüllten Metropolen verlassen und hier Wurzeln schlagen, muss man ihnen echte Lebensqualität bieten, Arbeitsplätze, soziale Einrichtungen, alles was man für einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf braucht," sagt Eric Narrow vom Jewish National Fund. Er und andere, neue Pioniere wollen die Vision der Staatsgründer wiederbeleben: Die entlegenen Regionen im Süden und Norden Israels so attraktiv machen, dass sich mindestens eine halbe Million Menschen binnen der nächsten 25 Jahre dort ansiedeln und so die Metropolregionen um Tel Aviv und Jerusalem entzerren.
ARD-Korrespondent Mike Lingenfelser hat sich auf eine Reise gemacht und dabei einige von ihnen besucht, wie zum Beispiel einen Landwirt, der zum Biotechnologie-Unternehmer wurde und inzwischen damit eine innovative Firma betreibt und Mitarbeiter:innen beschäftigt. Oder eine 19-jährige Beduinin, die in einer verarmten Beduinensiedlung aufgewachsen ist und jetzt eine App entwickelt hat, mit der man an allen Tankstellen im Land bezahlen kann. Oder eine 30-jährige Webdesignerin aus der Wüsten-Stadt Beer Sheva. Während viele Gleichaltrige inzwischen ihre Zukunft in Tel Aviv oder Jerusalem gesucht haben, ist sie fest entschlossen hier zu bleiben.
Die neuen Pioniere nehmen die Herausforderungen an – und nehmen die Zuschauer mit auf die Reise in Israels Zukunft.


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