Wer kommt in den Himmel?
Von ehemaliges Mitglied Montag 21.12.2020, 00:05 – geändert Montag 21.12.2020, 00:06
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Philipper 3.20 Unser Bürgertum ist in den Himmeln.
Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erliess der italienische Diktator Mussolini eine Verordnung, die es Italienern untersagte, nach Amerika auszuwandern.
Zu dieser Zeit hielten sich zwei gebürtige Italiener, die schon lange in den USA lebten, in Italien auf. Der eine war ein angesehener Bankier, der längst fehlerfrei Englisch sprach und über erstklassige Beziehungen verfügte. Der andere war in Amerika Farmer geworden. Er sprach nur gebrochen Englisch und die amerikanischen Umgangsformen waren ihm fremd geblieben.
Beide bemühten sich nach dem Erlass Mussolinis um eine schnelle Rückkehr nach Amerika. Doch nur einem von ihnen wurde sie erlaubt. Das war – entgegen den Erwartungen – der Farmer. Er besass die amerikanische Staatszugehörigkeit. Daher betraf ihn der Erlass des Diktators nicht. Der Bankier hingegen war italienischer Bürger geblieben. Seine Proteste, sein Reichtum, seine Sprachkenntnisse und seine Beziehungen konnten nichts daran ändern.
Ähnlich verhält es sich bei der Frage, wie man in den Himmel kommt. Man kann ein ehrenhaftes, äusserlich christliches Leben führen, gute Beziehungen zu gläubigen Christen pflegen und sogar «in der Sprache der Bibel zu Hause» sein. Doch das alles gibt noch kein Anrecht auf den Himmel. «Staatsbürger» des Himmels wird ein Mensch nur durch die Neugeburt – durch die Umkehr zu Gott und den Glauben an den Erlöser Jesus Christus.
„Näher zu Dir Kalender“ bietet jeden Tag ein Bibelwort direkt aus dem Herzen Gottes. Kurze Texte geben täglich Denkanstösse zu vielen Lebensfragen.