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Die Kindheit Jesu

Von ehemaliges Mitglied Donnerstag 03.01.2019, 20:36

Wir feierten die Geburt und werden die Anbetung der Könige feiern. Wir wissen, dass die Heilige Familie nach Ägypten flüchten musste. Wie ging ihr Leben nun weiter?
Es gibt keine schriftlichen Zeugnisse.
Es gibt aber Ahnungen und logische Schlüsse.
Ganz sicher hat Gott Vater Seinen kleinen Sohn nicht mit Wundergaben beschenkt. Gott ist sehr sparsam mit Wundern, noch dazu wo die kleine Familie nicht auffallen durfte.
Also darf man annehmen, dass Jesus ein ganz normal begabtes Kind war. Dass ER lernen musste, Sprache, Begriffe der Umwelt, Begriffe des Himmels. Maria, voll des Heiligen Geistes, lehrte Ihn sicher frühzeitig das Wort "JAHWE" und dessen Bedeutung. Sie lehrte Ihn, sich unter anderen Kindern zu bewegen aber nicht deren kleine Sünden mitzumachen. Im Gegenteil, Jesus sollte den anderen Kindern etwas von Gott erzählen. Eine schwierige Aufgabe in einem Land voller Götzen. Vielleicht schon eine Vorbereitung auf Jesu Predigtzeit.

Dann kam die Rückkehr. Dann wurde Jesus von den Rabbis unterrichtet, lernte die jüdischen Gesetze, pilgerte nach Jerusalem.
Und dann, als Jesus 12 Jahre alt war, erfuhr Er durch göttliche Fügung im Tempel Seine Herkunft.
Ein gewaltiger Moment!
Kein Wunder, dass Jesus Seine Familie wegziehen ließ und sich im Tempel aufhielt.
Doch dann gewann die Elternliebe die Oberhand und Jesus wuchs im Kreise Seiner Familie heran. Ganz sicher in ständigem Gebet und schwerer Arbeit, denn der Heilige Joseph war alt und die Familie musste ernährt werden.

Erst als Joseph gestorben war, kam die Aufforderung von Gott, die Vorbereitung auf die Lehrzeit zu beginnen.
Wiederum ein starker Moment!
Denn die Seele Jesu war erstarkt und öffnete im Feuer des vierzigtägigen Fastens die Pforten des Jenseits. Zuerst kam der Versucher, doch als der abgewiesen war kam die Verbindung mit dem Vater, der Jesus als seinen geliebten Sohn verkündete.
Ab diesem Moment war Jesus mit Gott Eins. ER wirkte Wunder und war Gott, Sohn Gottes und Menschensohn zugleich.

"Niemand kommt zum Vater außer durch Mich" - dieser Satz gilt auch für uns alle. Auch unser Leben ähnelt dem Leben Jesu. Wie gerne würde ich die Worte Marias hören, mit denen sie ihr Kind zur Gottesliebe führte!
Wie sehr ist das Fasten, die Abstinenz vom Trubel der Welt, der Verbindung der Seele mit Gott förderlich!
Ehren wir Maria, die mehr Anteil an der Erlösung hat als wir ahnen!



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