Beethoven 2. Sinfonie
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Montag 05.01.2026, 09:32 – geändert Montag 05.01.2026, 09:37
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Erste Skizzen zu der 2. Sinfonie werden auf das Jahr 1800 datiert, die Aufführung erfolgte 1803. Beethoven war 33 Jahre alt als dieses Werk entstand, zu einem Zeitpunkt als sich die beginnende Ertaubung bemerkbar machte. Ob ein Zusammenhang zum Heiligenstädter Testament besteht, kann nur vermutet werden, immerhin war bei der Abfassung des Dokumentes die Sinfonie zum größten Teil schon abgeschlossen.
Beethoven befand sich 1802 in Heiligenstadt, um seine erheblichen Koliken behandeln zu lassen. Optimistische Äußerungen des Arztes und die Aussicht auf Heilung seines beginnenden Gehörleidens beflügelten Beethoven derart, dass dies an der positiven Aussage der Sinfonie spürbar ist. Das Werk sprüht vor Lebensfreude und Heiterkeit, und die überschäumend positive Aussage dieser Sinfonie ist möglicherweise dadurch zu erklären, dass Beethoven hoffte geheilt zu werden.
Seinem Freund Wegeler schrieb er die bekannten Worte:
„Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen, ganz niederbeugen soll es mich gewiss nicht“.
Insbesondere den 2. Satz hat Beethoven mit einer unglaublichen Innigkeit komponiert, man verspürt einen Frieden ohnegleichen. Hier scheint Beethoven mit sich im Reinen zu sein und alle Zukunftsängste beiseite geschoben zu haben.