Cellokonzert Friedr. Gulda für Cello und Bläser
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Mittwoch 24.06.2026, 09:47 – geändert Mittwoch 24.06.2026, 17:09
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Für Freunde der klass. Musik ist Friedrich Gulda kein Unbekannter, allein durch seine „Marotten“ und seine unkonventionellen Auftritte hat er sich viele Sympathien beim Publikum erworben. Sicher gab es auch einige „verknöcherte“ Konzertbesucher die ihre Nase rümpften und darüber den Kopf schüttelten. Nun darüber könnte man streiten, unbestritten ist allerdings seine Genialität, sein unvergleichliches Klavierspiel und seine Vielfältigkeit die auch Jazz nicht ausgenommen hat. Zudem komponierte er auch eigene Werke, darunter das berühmte Cellokonzert mit Bläser. Dieses komponierte Gulda 1980 für den Cellisten Heinrich Schiff und wurde trotz seines grenzüberschreitenden Kompositionsstils eines seiner bekanntesten und beliebtesten Werke. Es besteht aus fünf Sätzen unterschiedlichster klanglicher Rhythmen wie Jazz, Menuett, Rock, Polka und Marsch. Auch gibt es Episoden die an das Oktoberfest erinnern.
Der oben eingestellte Satz dieses Werkes hat die Bezeichnung „Idylle“ und malt mit Folklore-Charakter und Ländler das beschauliche Bild einer Landschaft des Salzkammerguts. Dieser Satz gibt dem ansonsten rhythmisch mitreißenden Konzert eine wohltuende Ruhe des Ausatmens bevor erneut der„Sturm“ ausbricht. Übrigens lebte Gulda am Attersee im Salzkammergut und kannte die Mentalität der Menschen und die dort gepflegte Blasmusik, was in diesem Satz sehr deutlich wird.
Alles in allem stellt dieses Konzert allerhöchste Ansprüche an Solisten, man kann nur staunen was aus dem Cello hervorgeholt werden kann.
Wen es interessieren sollte - hier ist das ganze Konzert unter der Leitung von Fr. Gulda selbst und dem Cellisten Heinrich Schiff.
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