Der Wanderer - Franz Schubert
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„Ich komme vom Gebirge her, es dampft das Tal, es braust das Meer“. So heißt es in dem Gedicht von Georg Philipp Schmidt von Lübeck, das die Grundlage für Franz Schuberts Lied und auch seiner Wanderer-Fantasie bildet.
Schubert wanderte viel. Unzufrieden mit der Lebenssituation im Österreich unter Metternichs alles überwachender Herrschaft war das Wandern eine angenehme Flucht für viele Freigeister. Die Natur bot sich nicht nur als Rückzugsort an, sondern auch als vielfältige Inspirationsquelle für Schuberts Lieder.
Der einsame Wanderer in wilder Natur ist ein Sinnbild für die Romantik. Schubert vermittelt in diesen Stück die Naturerfahrungen seiner einsamen Wanderungen den Zuhörern, die sich vielleicht auch heute manchmal noch mit den poetischen Wanderergestalten identifizieren können. Die Phänomene der Natur stehen hier für die Seelenqualen des einsamen Wanderers - Schubert.