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Franz Schubert Quartett Nr .13 a-Moll - Andante

Von Feierabend-Mitglied Donnerstag 22.08.2024, 12:54 – geändert Donnerstag 22.08.2024, 12:57

Der mittlerweile 27jährige Schubert riet seinem Bruder Ferdinand fürs Quartettspiel von seinen eigenen Frühwerken in diesem Genre ab. „Es ist besser wenn Ihr Euch an andere Quartetten als die meinigen haltet, denn es ist nichts daran”. Dem überaus talentierten Schubert fehlte einfach das Selbstbewußtsein eines Beethoven, aus diesem Grunde hat er auch nur auf Anraten seiner Freunde zögerlich einem öffentlichen Konzert zugestimmt und war von dessen Erfolg überrascht und auch überwältigt. Leider starb er bereits mit 31 Jahren, so dass er den sich ausbreitenden Ruhm seiner Werke nicht mehr erleben konnte.

Moritz von Schwind, der mit Schubert eng befreundete Maler, hat die Uraufführung des a-Moll-Quartetts wie folgt beschrieben: “Das Quartett von Schubert wurde aufgeführt, nach seiner Meinung etwas langsam, aber sehr rein und zart. Es ist im ganzen sehr weich, aber von der Art, daß einem Melodie bleibt wie von Liedern, ganz Empfindung und ganz ausgesprochen. Es erhielt viel Beifall, besonders das Menuett, der außerordentlich zart und natürlich ist…”

Hier das Andante in Anlehnung an die berühmte Schauspielmusik zu Rosamunde


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