Gold und Silber - Franz Lehár
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Donnerstag 09.10.2025, 08:42 – geändert Donnerstag 09.10.2025, 08:52
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Im Jahr 1902 komponierte Lehár den Walzer „Gold und Silber“ op. 79. Das Publikum war nicht gerade begeistert und nannte diesen Walzer lapidar „Gebrauchsmusik“. So trat Lehár die Rechte für wenig Geld an einen unbedeutenden Wiener Musikalienhändler ab, der diese wiederum an Bosworth & Co. in London verkaufte, für die es allerdings ein gutes Geschäft war.
Der Dirigent Max Schönherr schrieb über diesen Walzer:
„Eindeutig überwand Lehár mit den drei Walzerketten seines Walzers „ Gold und Silber “ die hüpfenden Straußschen und die volkstümlich-derben der Ziehrerschen des vergangenen Jahrhunderts. Er erfand, nach achtzig Jahren weltumspannender Wiener Walzerrhythmen, etwas Neuartiges, Vibrierendes, das sich mehr in der Melodie und in der Harmonie ausdrückte, als wie bisher im vorherrschenden Rhythmus.“
Lehár gilt zusammen mit Oscar Straus, Emmerich Kálmán und Leo Fall als Begründer der Wiener Operette.