Hymne an die Nacht (Beethoven) von Fr. Silcher
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Feierabend-Mitglied
Dienstag 23.12.2025, 10:03 – geändert Dienstag 23.12.2025, 10:24
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Heil'ge Nacht, o gieße du
Himmelsfrieden in dies Herz,
bring' dem armen Pilger Ruh',
holde Labung seinem Schmerz!
Hell schon erglüh’n die Sterne,
grüßen aus blauer Ferne:
Möchte zu euch so gerne flieh'n -
himmelwärts.
Dieses Musikstück für mehrstimmigen Chor geht auf eine Liedbearbeitung Friedrich Silchers zurück, der in Anlehnung an eine Variation aus dem 2. Satz der Klaviersonate Nr. 23 (Appassionata/Beethoven) einen Text vertont hat, der später für Chorbesetzungen bis heute bekannt geworden ist.
Obwohl wegen seines feierlich-besinnlichen Charakters dieses Werk gern zur Weihnachtszeit aufgeführt wird und der Beginn „Heil’ge Nacht“ auch an Weihnachtslieder erinnert, haben Text oder Musik keine direkten weihnachtlichen Bezüge. Doch kann ein Zusammenhang mit der „heiligen“ Weihnachtsnacht gesehen werden, die den Menschen Frieden und neue Hoffnung vermittelt und ihnen dadurch wieder Kraft schenkt das Leben zu bewältigen.
2. Satz aus der Appassionata
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