Neu hier? Lies hier über unser Motto gemeinsam statt einsam.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

3 4

Johannes Brahms - Die Mainacht

Von Feierabend-Mitglied Mittwoch 15.07.2026, 10:51 – geändert Mittwoch 15.07.2026, 18:08


Externer Inhalt

Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von Youtube nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.


einverstanden


Wenn der silberne Mond durch die Gesträuche blinkt,

und sein schlummerndes Licht über den Rasen streut,

und die Nachtigall flötet,

wandl’ ich traurig von Busch zu Busch.

Überhüllet von Laub girret ein Taubenpaar

sein Entzücken mir vor; aber ich wende mich,

suche dunklere Schatten,

und die einsame Träne rinnt.

Wann, o lächelndes Bild, welches wie Morgenrot

durch die Seele mir strahlt, find ich auf Erden dich?

Und die einsame Träne

bebt mir heißer die Wang herab!
(Ludwig Hölty)

Wie auch andere Komponisten schrieb Brahms knapp 300 Lieder und gehört somit zu den bedeutendsten Liedkomponisten des 19. Jahrhunderts.
Inspiriert durch Beethovens erstem Liederzyklus „An die ferne Geliebte“ folgten namhafte Komponisten diesem Beispiel. So ist dieser Song Teil eines Zyklus von 4 Gesängen Op. 43.
Und obwohl Brahms sich eher der Instrumentalmusik widmete bekam sein Vokalwerk beim Publikum mehr Aufmerksamkeit und Beifall; seine Lieder und Chorwerke (u.a. sein Deutsches Requiem und sein Wiegenlied) machten in populär und sorgten für ein gesichertes Einkommen, ohne das auch ein Komponist nicht leben konnte.

Das hier vorgestellte Lied könnte die Sehnsucht nach der unerfüllten Liebe zu Clara Schumann ausdrücken, unter der Brahms zeitlebens gelitten hat.

Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten

Mitglieder > Mitgliedergruppen > Klassik-Oper-Operette > Forum > Johannes Brahms - Die Mainacht