Lieder ohne Worte - Mendelssohn
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Feierabend-Mitglied
Montag 18.12.2023, 08:34 – geändert Montag 18.12.2023, 08:47
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Der Pianist Matthias Kirschnereit erzählt über "Lieder ohne Worte" von Felix und Fanny Mendelssohn-Bartholdy
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„Der Abraham hatte mit Lea gezeugt ein Bübchen, Felix heißt er, der brachte es weit im Christentum, ist schon Kapellenmeister."
(Heinrich Heine über Mendelssohn in "Deutschland ein Wintermärchen")
Mendelssohns Werke durften im 3. Reich nicht aufgeführt werden. Soweit ging der Wahn, dass man sogar einem längst verstorbenen und in die Geschichte eingegangenen Musiker alle Verdienste aberkennen wollte. Warum? Er war jüdischer Abstammung!
Wie froh dürfen wir heute sein, dass wir ungestraft die herrliche Musik Mendelssohns genießen können, und dass der braune Terror nicht die Oberhand gewonnen hat.
Zudem wird vermutet, dass in diese Lieder Ideen seiner Schwester Fanny mit eingeflossen sind. Frauen war es bekanntlich in der damaligen Zeit nicht erlaubt öffentlich aufzutreten, geschweige sich als Komponistin zu outen.
Und hier ein noch besonders schönes Lied ohne Worte
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