Lobgesang – 2. Symphonie - F. Mendelssohn-Barthold
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Feierabend-Mitglied
31.12.2023, 10:29 – geändert 31.12.2023, 10:39
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Den Auftrag zur Komposition erhielt Mendelssohn vom Rat der Stadt Leipzig. Das Werk wurde anlässlich der Feiern zum 400. Jubiläum der Erfindung der Buchdruckerkunst durch Johannes Gutenberg am 25. Juni 1840 in der Leipziger Thomaskirche unter der Leitung des Komponisten mit großem Erfolg uraufgeführt und war seitdem das meist aufgeführte Werk zu Mendelssohns Lebzeiten.
Nach einer 1 1/2-jährigen Schaffenskrise bedeutete diese Sinfonie für Mendelssohn einen Wendepunkt, nachdem ihm vorher nichts so richtig glücken wollte. Die Aufführung seiner „Reformationssinfonie“ war erfolglos, seine „Italienische und Schottische“ hatte er erst einmal beiseite gelegt, da er von den Ansätzen her nicht überzeugt war. (Und ausgerechnet heute stehen diese beiden Sinfonien auf dem Spielplan großer Konzerthäuser und sind bei dem Publikum sehr beliebt.)
Aufgrund seiner neuen Schaffenskraft und Inspirationen ist es verständlich dass Mendelssohn der 2. Sinfonie den Titel „Lobgesang“ gegeben und die Kantate von Bach „Nun danket alle Gott“ eingefügt hat.
Mendelssohn war der Komponist, der die Werke von Bach nach langer langer Zeit zum Leben erweckte und mit Erfolg aufgeführt hat.
Mit diesem letzten Beitrag im Jahr 2023 möchte ich mich für Eure Beteiligung und auch Kenntnisnahme der einzelnen Musiktitel herzlich bedanken und wünsche Euch allen ein gesundes und friedliches Jahr 2024!
Liebe Grüße
Helga