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Michail Glinka - Sonata in D-minor Viola u.Klavier

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 09.06.2026, 08:20 – geändert Dienstag 09.06.2026, 08:32


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Michail Glinka wurde in dem Dorf Nowospasskoje bei Smolensk als Sohn eines Adligen geboren. Seine ersten sechs Lebensjahre verbrachte er bei seiner Großmutter väterlicherseits, die versuchte ihn von allen äußerlichen Eindrücken abzuschirmen. Seine ersten „musikalischen Eindrücke“ waren Vogelgesang im Garten, Lieder seines Kindermädchens und die lauten Kirchenglocken. Nachdem seine Großmutter 1810 verstorben war kam er in die Obhut seiner Eltern.

Als er ein Klarinettenquartett des finnischen Klarinettisten Bernhard Henrik Crusell hörte, weckte dieses Erlebnis sein Interesse für die Musik. Zusätzlich beeinflusste ihn die russische Volksmusik eines Blasorchesters; ein Violinist aus der Musikgruppe seines Onkels erteilte ihm erste Unterweisungen im Violinspiel.
Ca. 1817 begann er am Adelsinstitut von Sankt Petersburg zu studieren. Er bekam Klavierstunden beim irischen Komponisten John Field.
1823 unternahm er eine Reise in den Kaukasus, wo ihn die Naturschönheiten und lokalen Gebräuche faszinierten.
Durch seine vielen Reisen erweiterte Glinka seinen Freundeskreis und lernte u.a. Alexander Puschkin und während einer dreijährigen Italienreise Bellini, Donizetti und Felix Mendelssohn-Bartholdy kennen.
1844 weilte er in Paris wo er häufig mit Hector Berlioz zusammentraf.
Nach weiteren Reisen durch Polen nahm er musikalische Einflüsse von Chopin auf und studierte bei seiner letzten Reise nach Berlin die Werke von Johann Sebastian Bach.

Nach einem Konzert im Januar 1857, in dem Giacomo Meyerbeer einen Ausschnitt aus Glinkas Oper „Ein Leben für den Zaren“ dirigierte, erkältete sich Glinka und verstarb drei Wochen später am 15. Februar 1857 in Berlin. Die Inschrift einer Gedenktafel in der Französischen Straße 8 in Berlin-Mitte lautet:

„Diese Sonate in d-Moll war ursprünglich für Viola geschrieben. Sie gehört zu den wenigen originalen Werken aus der frühromantischen Zeit für Viola und enthält zwei Sätze. Die letzte Fassung die Glinka kurz vor seinem Tod geschrieben hat, enthält auch eine Version für die Violine.

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