Mozart Klavierkonzert Nr. 20 K.466 - 2. Satz
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Samstag 12.11.2022, 09:06 – geändert Samstag 12.11.2022, 09:08
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Friedrich Gulda hat es meisterhaft verstanden die Werke Mozarts zum Klingen zu bringen. Wie kaum ein anderer Interpret war er in der Lage Mozarts Geist heraufzubeschwören. Sein Ziel war es, die Musik „seines Meisters“ - wie er Mozart nannte - so zu spielen, dass dieser mit ihm „zufrieden“ sein könnte.
Man mag zu seinen exzentrischen Eskapaden stehen wie man will, doch durch sein Klavierspiel lässt er diese schnell vergessen.
Wer mag kann auch das ganze Klavierkonzert genießen, gespielt von einem jungen Pianisten Christopher Park, geboren am 30.07.1987 in Bamberg.
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Unwillkürlich mußte ich beim 1. Satz an Don Giovanni denken, fast bedrohlich erklingt das Moll-Thema. Zudem hat Mozart in seinen letzten Lebensjahren öfter zu Moll-Tonarten gegriffen.
Im 19. Jahrhundert sah man insbesondere in diesem Klavierkonzert einen Vorläufer von Beethovens Kompositionen. Und in der Tat hat Beethoven dieses Konzert so geschätzt, dass er sich für eigene Arbeiten inspirieren ließ.