Noch einmal Schubert
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Feierabend-Mitglied
Mittwoch 28.02.2024, 09:46 – geändert Mittwoch 28.02.2024, 09:46
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Dass Schubert mehr konnte als "nur" Lieder zu komponieren, zeigt auch dieses Werk, aus dem ich den 2. Satz weitergebe der mich auf eigentümliche Weise berührt.
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Robert Schumann interpretierte diesen Satz als einen Seufzer, der im melancholischen Mollthema erklingt. Die Staccatoakkorde zu Beginn setzte Schumann mit Herzklopfen bzw. Herzensangst gleich.
Das Thema geht auf ein schwedisches Volkslied zurück (Sieh die Sonne untergehen“..), das Schubert Anfang November 1827 im Hause der Schwestern Fröhlich gehört und ihn sehr berührt hatte. Fühlte er „seine Sonne untergehen“, fühlte er seinen nahen Tod, der ihn genau 1 Jahr später, am 19. Nov. 1828 dahinraffen sollte?
Das Trio entstand in der Zeit als Schubert u.a. seine Winterreise komponierte und lässt eine wehmütige Stimmung aufkommen. Die eingangs zu hörenden Staccatoakkorde könnte man auch als Wanderschritte deuten, Wandern ein Thema dass Schubert ständig begleitet hat. Lebenswanderungen?