Ouvertüre "Die diebische Elster" - G. Rossini
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Samstag 07.03.2026, 17:02 – geändert Samstag 07.03.2026, 17:38
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Das zweiaktige Melodram "Die diebische Elster" (La gazza ladra) erzählt die Geschichte eines Bauernmädchens, das zum Tode verurteilt wird, weil es angeblich silbernes Besteck gestohlen hat. In letzter Sekunde wird der wahre Dieb entdeckt: Eine Elster.
Das bekannteste Stück der Oper ist die sehr eingängige und spritzige Ouvertüre mit dem eröffnenden Trommelwirbel und dem bei Rossini inzwischen üblichen Crescendo als Höhepunkt. In welch höchster Eile diese Ouvertüre entstand, schildert Rossini selbst:
„Das Vorspiel zur Diebischen Elster habe ich am Tag der Uraufführung unter dem Dach der Scala geschrieben, wo mich der Direktor gefangen gesetzt hatte. Ich wurde von vier Maschinisten bewacht, die die Anweisung hatten, meinen Originaltext Blatt für Blatt den Kopisten aus dem Fenster zuzuwerfen, die ihn unten zur Abschrift erwarteten. Falls das Notenpapier ausbleiben sollte, hatten sie die Anweisung, mich selbst aus dem Fenster zu werfen.“ (Wikipedia)