Rachmaninoff 2. Klavierkonzert, 2. Satz
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Feierabend-Mitglied
Montag 30.03.2026, 16:32
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Eine Aufnahme mit der begnadeten Künstlerin – Helene Grimaud - ist Erlebnis Pur!
Sie betont jede Nuance eines Taktes, jede Note mit einem unbeschreiblichen Seelenausdruck. Sie soll beim Spielen Farben sehen (Synästhetik – Ton/Farbe), wodurch ihre Interpretationen einen nachhaltigen und intensiven Eindruck hinterlassen. Hier nun der 2. Satz aus diesem Klavierkonzert, in dem die ganze Seelenfülle des Komponisten und auch der Pianistin zum Ausdruck kommt - einzigartig!
Im Kindesalter litt H.G. an einem Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom, das sich erst legte, als sie mit der Musik in Berührung kam. Wie wirksam Musik auch als Therapie eingesetzt werden kann, zeigt sich am Beispiel dieser bemerkenswerten, äußerst sympathischen und liebenswerten Künstlerin.
H. Grimaud „liebte“ die Werke von Rachmaninoff, insbesondere das 2. Klavierkonzert, diesbezüglich schrieb sie in ihrem Buch „Wolfssonate“ folgendes:
„Rachmaninoffs zweites Klavierkonzert zu spielen bedeutet, dass ich einen Bekenntnisbrief schrieb, dass ich „war“, dass ich mich vollständig einer immateriellen Klangfarbe bediente. Es bedeutete, dass ich mich dem schenkte, der mich nicht sah“.
Im übrigen liebte sie Wölfe und hatte sogar ein eigenes Revier. Sie war "Mitglied" dieses Rudels und konnte mit den Wölfen spielen und schmusen.