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Trio op. 100 Franz Schubert 2. Satz

Von Feierabend-Mitglied Mittwoch 27.07.2022, 11:20


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Robert Schumann schrieb über dieses Trio: „Wie eine zürnende Himmelserscheinung“ sei es über ihn hinweggegangen, es sei das Eigenthümlichste, das Nonplusultra romantischer Kammermusik, das Schubert komponiert hat.
Schubert schrieb dieses Trio vor seinem Tod. Sehnsüchtig erwartete er den Erstdruck, der aber erst Mitte Dezember 1828 in Wien eintraf, doch Schubert war bereits am 19. November gestorben.
Als „eine zürnende Himmelserscheinung“ empfinde ich dieses Trio nicht, ich meine die Nähe zur Winterreise zu hören. Erinnern nicht die ersten Takte dieses 2. Satzes eher an einen Wanderer, der durch den Schnee stapft? Und wie so oft ist in seinen Kompositionen ein „Aufbäumen“ gegen das Schicksal miteingeflossen, wie im Mittelteil zu vernehmen ist.
Das „Wandererthema“ taucht in vielen Kompositionen Schuberts auf, er selbst verstand sich als ein irrender Wanderer, der auf der Suche nach dem Glück war.

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