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Eine fiktive Reise durch unser Land

Von ehemaliges Mitglied Donnerstag 05.06.2025, 10:40

Gestern hatte ich ein Erlebnis, das in mir so einiges in Bewegung gebracht hat. Am Vormittag rief mich ein ehemaliger Fliegerkamerad an, den ich seit mehr als 30 Jahren schon nicht mehr gesehen habe. Darüber habe ich mich wirklich herzlich gefreut und wir hatten ein fast dreistündiges Gespräch, in dem wir in alten Erinnerungen schwelgten.

Nun ist es ja für alte Menschen etwas ganz Normales, die Erinnerungen an vergangene Zeiten aufleben zu lassen. Das ist zwar etwas, was junge Menschen immer etwas absonderlich finden, aber es ganz sicher genauso tun, wenn sie in unser Alter gekommen sind. Wir nehmen am realen Leben nicht mehr so intensiv teil, wie damals, als wir selbst noch jung und agil waren.

Apropos agil; bei unserem Gespräch fiel mir auf, dass mein Freund geistig und mental nicht mehr der war, den ich kannte. Er blieb oft in seinen Gedanken stecken und endete den einen oder anderen Gedanken nicht in ganzen Sätzen. Nachdem unsere Erinnerungen ausgeschöpft und unser Gespräch schleppend wurde, wollte ich ihn zu einem neuen Thema bewegen, indem ich fragte: »Na und was machst du sonst so?«

Er ließ sich mit seiner Antwortzeit und sagte dann: »Eigentlich wenig, ich werde nur jeden Tag älter.«

Nachdem wir uns voneinander verabschiedet hatten, machte ich mir über seine letzte Aussage so meine Gedanken.

Ja, dachte ich, wir alle werden älter. Das ist nun mal ein Naturgesetz. Aber müssen wir deswegen auch derartig geistig abnehmen, wie ich es an ihm gerade eben festgestellt hatte? Es müsste doch etwas geben, das unser Gehirn genauso ausbildet, wie wir es mit unseren Muskeln tun können.

Natürlich ist mir bekannt, dass es Gehirntraining gibt.

Dieser Gedanke verfolgte mich den ganzen gestrigen Tag. Und dann hatte ich eine grandiose Idee. Eine Idee, die auch uns in unserem Forum von Nutzen sein könnte. Nicht nur um unseren Gehirnen geistige Nahrung anzubieten, sondern vielleicht sogar, um den Graben zwischen Ost und West endgültig zu schließen.

Wir könnten fiktive Reisen in den jeweils anderen Teil unseres Landes antreten, um so wieder etwas geistig beweglicher zu werden. Diese Reisen könnten wir alleine, aber auch zu zweit unternehmen, um dann hier im Forum zum Beispiel in kreativen Schreiben davon zu erzählen.

Damit wäre es uns vielleicht möglich, alle wichtigen Funktionen unseres Gehirns gleichmäßig zu trainieren.

Wer erlebt, dass er sich bei einer solchen Übung verbessern kann, fühlt sich vielleicht motiviert und schöpft neues Selbstvertrauen. Schon diese Erfahrung kann dazu führen, dass wir uns nach einer gewissen Zeit in der Lage fühlen, besser mit bestimmten Alltagsaufgaben zurechtzukommen.

Zur Erklärung habe ich einmal eine solche Reise von Sonderhausen nach Einbeck angetreten. Dabei hatte ich in erster Linie die Planung der Strecke und die Perfektionierung im Umgang mit der Suchmaschine im Auge. Nicht die Formulierung eigener Texte. Das kann bei der Verbesserung von vielleicht vorhandenen Defiziten auf diesem Gebiet später dann hinzukommen. Auf jeden Fall wird bei der Arbeit an einem solchen Programm auch die geographische Kenntnis der Orte im anderen Teil unseres Landes und das Interesse an deren Geschichte in unseren Köpfen geweckt.
Die Reise ging von Sangerhausen, Sondershausen, Nordhausen, Osterode/Harz, Seesen, Einbeck

An einem wunderschönen Morgen begann ich meine Reise in Sangerhausen.

Sangerhausen ist die Kreisstadt des Landkreises Mansfeld-Südharz im Land Sachsen-Anhalt. Die Mittelstadt befindet sich im Südwesten des Bundeslandes, in der Nähe der Grenze zum Freistaat Thüringen. Als Zentrum des Sangerhäuser Reviers war sie über mehrere Jahrhunderte bis 1990 ein Standort einer bedeutenden Montanindustrie für Nichteisen-Metalle wie Kupfer und Silber.

Die Stadt ist auch als Rosenstadt bekannt. Im 19. Jahrhundert und ganz besonders in der 2. Hälfte nahm die Züchtung neuer Rosensorten einen enormen Aufschwung. Es gab immer mehr Rosenliebhaber und in der Folge den Wunsch zu einer Vereinigung, in der man sowohl Erfahrungen und Wissen austauschen konnte, als auch einen Beitrag zur Publikation aller die Rose betreffenden Fragen leisten konnte.

Mein nächstes Ziel soll Sondershausen sein.

Schwarzburg-Sondershausen war ein Fürstentum in Thüringen, das 1918 zum Freistaat Schwarzburg-Sondershausen wurde und 1920 im Land Thüringen aufging. Vorläufer des Fürstentums war die Grafschaft Schwarzburg-Sondershausen, die in gleichen Grenzen von 1599 bis 1697 existierte.

Die Geschichte des Fürstentums geht auf das Geschlecht der Grafen von Schwarzburg zurück, das erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt wurde. Durch Erbteilungen und Erwerbungen veränderte die Grafschaft Schwarzburg bis zum 16. Jahrhundert häufig ihre Gestalt. Mit dem Statthaltervertrag vom 21. November 1599 wurden die schwarzburgischen Territorien neu aufgeteilt. Es entstanden die beiden Grafschaften Schwarzburg-Sondershausen und Schwarzburg-Rudolstadt. Die Territorien waren Teil des Obersächsischen Reichskreises. Die beiden Grafschaften, späteren Fürstentümer und Freistaaten, blieben bis 1920 im Wesentlichen unverändert.

Und weiter gehts nach Nordhausen.

Die Geschichte von Nordhausen umfasst mehr als 1000 Jahre seit Gründung der Stadt Nordhausen und lässt sich darüber hinaus bis zu einzelnen vorgeschichtlichen Siedlungsplätzen im südlichen Harzraum zurückverfolgen. Als Sitz der Äbtissin des Nordhäuser-Damenstiftes und besonders als freie Reichsstadt nahm Nordhausen vom 13. bis zum 19. Jahrhundert einen besonderen Rang ein. Von 1937 bis 1945 befand sich bei Nordhausen das Rüstungszentrum Mittelwerk Dora und ab August 1943 das Konzentrationslager Mittelbau, in dem 60.000 Häftlinge unterirdisch die V2-Waffe produzierten. Anfang April 1945 zerstörten zwei Luftangriffe der Royal Air Force drei Viertel des Stadtgebiets.

Frühe urkundliche Namensformen sind Nordhusa (876), Nordhuse (929), Northusun (965, 1075, 1105), Northuson (993, 1042, 1105), Nordhusen (ab dem 12. Jahrhundert) und Northusia (1200, latinisiert). Zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert überwiegt in Chroniken und Statuten die Schreibweise Northusen, ab 1480 ist die Lautung Northausen beziehungsweise später Nordhausen mit frühneuhochdeutscher Diphthongierung bezeugt.

Auf an den Rand des Harzes nach Osterode.

Die Stadt Osterode am Harz liegt in einem von Nordwest nach Südost verlaufenden Tal zwischen Harz und den Erhebungen des Harzvorlandes, die im Bereich der Ortsteile Petershütte und Katzenstein steil abfallen und als Gipsklippen zu Tage treten. Im Südosten der Stadt befindet sich ein sumpfiges Gebiet mit mehreren, teils natürlichen, teils künstlichen Teichen.

Durch die Stadt fließt die Söse, die etwa 5 km vor der Stadt zur Sösetalsperre aufgestaut wird. Die Söse-Talsperre wurde 1931 fertiggestellt und hat ein Fassungsvermögen von 25,5 Millionen m³; durch die Harzwasserwerke wird Trinkwasser bis nach Bremen geliefert. In Osterode münden die Apenke und der Lerbach in die Söse.

Osterode am Harz ist eine Mittelstadt und selbständige Gemeinde im Südosten des Landes Niedersachsen im Landkreis Göttingen am südwestlichen Rand des Oberharzes. Sie war die Kreisstadt des am 1. November 2016 mit dem Landkreis Göttingen fusionierten Landkreises Osterode am Harz.

Mein nächstes Ziel ist Seesen.

Seesen ist eine Stadt im Landkreis Goslar, Niedersachsen, am nordwestlichen Harzrand zwischen Göttingen und Hannover. Sie wurde 974 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1428 die Stadtrechte.

Seesen liegt zwischen dem leicht hügeligen Harzvorland und dem Harz als größtem norddeutschen Mittelgebirge und versteht sich auch wegen der günstigen Verkehrslage als das „Fenster zum Harz“.

Der vorletzte Ort ist Einbeck.

Einbeck ist eine ehemalige Hansestadt, ein Mittelzentrum und eine selbständige Gemeinde im Landkreis Northeim in Südniedersachsen und als niedersächsischer Ausflugsort anerkannt.

Durch zahlreiche Eingemeindungen ist Einbeck die flächenmäßig größte Stadt Südniedersachsens und zeitweise war sie auch die einwohnerreichste Stadt des Landkreises. Das Stadtbild im Zentrum prägen mehr als 150 spätmittelalterliche Fachwerkhäuser. Einbeck ist wegen seiner jahrhundertealten Brautradition als Bierstadt bekannt. Die Bezeichnung Bockbier leitet sich vom Namen der Stadt ab.

Geografische Lage

Einbeck liegt im Einbeck-Markoldendorfer Becken unmittelbar südlich des Höhenzugs Hube (Fuchshöhlenberg 346,2 m ü. NN). Die nächstgelegenen Großstädte sind Göttingen im Süden (etwa 30 km) und Hildesheim im Norden (etwa 35 km). Der Harz beginnt etwa 20 Kilometer östlich der Stadtgrenze, der Solling etwa 15 km westlich und der kleinere Höhenzug Ahlsburg rund fünf Kilometer südwestlich.

Der Name Einbeck bezieht sich auf den durch den Ort fließenden Bach (mittelniederdeutsch = Beeke), das Krumme Wasser, einen nördlichen Zufluss der Ilme. Die Ilme verläuft durch die südlichen Bereiche der Kernstadt, passiert dann den Altendorfer Berg und mündet wenige Kilometer weiter östlich in die von Süden kommende Leine.


So könnte eine fiktive Reise aussehen. Sie muss nicht zu viele Informationen über die einzelnen Orte enthalten, vielleicht auch eine geringere Zahl an Ortschaften, dann enthält sie zwar nicht so viele interessante Informationen, aber es ist zu bedenken, dass wir nicht nur den Umgang mit der Suchmaschine, sondern auch in eigenen Schreibstil trainieren wollen.

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