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klönschnack im Krug

Von cinque Samstag 15.11.2025, 18:57

Klönsnack im Krug, zwei Helden werden gefeiert, Krause und uns Opa, die für eine gute Sache zur Demo nach Rostock fahren wollen. Schade, so'n toller Abend, aber wat mutt, dat mutt, sie machten sich vorzeitig auf den Heimweg, strebten ihren Höfen zu, als ihnen Fiete entgegenkam.
„Na, Fiete, wir haven di vermisst, haste endlich Utgang?“.
Jeder im Dorf wusste von Fietes häuslichen Problemen Fiete winkte ab. „Lass dat man good sein, sind die anderen noch da?“
Na kloar.
Fietes Erscheinen torpedierte das politische Engagement der beiden Helden.
Schiet wat auf Demo.
„Wat 'en Glück, dass wir dich getroffen haben“, und sie marschierten zu Dritt zurück in den Krug. Großes Hallo, die üblichen Bemerkungen Richtung Fiete wie Bangbüx blieben diesmal aus. Nachdem sich die Wellen der Heiterkeit gelegt hatten, endlich klopp, klopp, ab in Kopp.

Spät zogen drei fröhliche Gestalten die Dorfstraße entlang. Krause war bannig duun und suchte Halt bei Fiete, die Straße war heute bannig unegal.
„Horch mal Fiete, so geiht dat nich weiter. Du musst mal gegen deine Olsch demonschtrieren, wir sind dabei, wir haben Erfahrung mit Demonschtraschonen, musst nur Bescheid sagen, wir sind dabei. Du hast ja den Düvel on Bord.“
Jau, jau.
„Fiete, du trüselst aber ganz schön. Wo ist denn eigentlich uns Opa?“
Uns Opa war weg, abgedrifftet, einfach so. Die beiden stiefelten Richtung Opas Hof.
Oma öffnete, holte tief Luft:“ Was wollte ihr denn, ihr ollen Suffköppe, mak dat ihr na Huus kummt.“
Tür zu, Tür auf: „Dat weer de letzte Klönsnack, kloar!“

Da standen sie nun in ihren Grundfesten erschüttert, Nacht umgab sie, es nieselte, wo war er hin der schöne Abend. Sie peilten das Wartehäuschen des ÖPNV an.
„Ick versteh dat nich, dat haben wir nicht verdient. „
Jau, jau
„Wir machen dich alles für unsere Frauen, und die gönnen uns reinweg gar nichts, nicht mal Lütt un lütt und ein bisken Klönsnack. Ick versteh dat nich.“
jau, jau Schweigen senkte sich.
Es wurde ungemütlich im ÖPNV-Häuschen.
„War hilfst, wat mutt, dat mutt, komm, lass uns gehen. Wir müssen na Huus.“
„As du meinst.“
Hier trennten sich ihre Wege, Fiete strebte seinem Hof voller böser Ahnungen entgegen.

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