Wahrheit oder Lüge
Von ehemaliges Mitglied 19.10.2025, 11:28
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Es gab einmal eine Zeit, da herrschte die öffentliche Meinung vor: »Es stand in der Zeitung, also muss es wahr sein.«
Das war selbstverständlich nicht immer der Fall. Die Zeitungen mussten verkauft werden, und das ging nun mal nicht, wenn einige Blöcke leer blieben. Also haben sich auch schon in der Kaiserzeit die Journalisten und ihre Redakteure Ereignisse ausgedacht. Die mussten möglichst weit entfernt stattgefunden haben, damit sie vom Leser nicht kontrolliert werden konnten.
Vom Poeten James Whitcomb Riley stammt das Zitat: "Wenn ich einen Vogel sehe, der wie eine Ente geht und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt, nenne ich diesen Vogel eine Ente"
Hätte sich so mancher Redakteur oder Journalist dieses berühmte Zitat zu Herzen genommen, wäre seiner Zeitung die eine oder andere Zeitungsente erspart geblieben, die andererseits zur Erheiterung der Leser beitrug.
Trotz ihres putzigen Aussehens ist die Zeitungsente heimtückisch und kann sich selbst in angesehene Zeitungen und Magazine einschleichen. Wer erinnert sich nicht an den wohl berühmtesten Schwindel der deutschen Mediengeschichte, an die angeblichen Hitler-Tagebücher, die 1983 im Nachrichtenmagazin "Stern" abgedruckt werden sollten?
Soweit aber möchte ich gar nicht zurückgehen. In dem Zusammenhang erinnere ich lediglich an das Attentat auf Donald Trump.
www.ardmediathek.de/ ... /Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNDUyOTQwNw
Ich erinnere an dieser Stelle lediglich daran, dass seit dem Tag des Attentats vom 14.7.2024 kein Journalist oder Berichterstatter auch nur ein Wort darüber geschrieben oder gesagt hat. Selbst die Tatsache, dass sein blutendes Ohr keine Narbe aufweist, wurde von niemandem thematisiert. Da kann mir wohl niemand verdenken, dass ich mir über diese Zusammenhänge so meine Gedanken mache und auf die Idee komme, dass dahinter nur ein Komplott zu vermuten ist.
Gestern, am 17. Oktober, sah ich einen Bericht auf ZDF Neo. Da wurde doch allen Ernstes behauptet, unsere Erde wäre im gesamten Universum der einzige Planet mit intelligentem Leben. Wogegen es biologisches Leben auch auf anderen Planeten gebe, aber eben kein intelligentes. Dieser Bericht stammte aus dem Jahre 2017. Als ich das sah dachte ich, mich tritt ein Pferd.
Die ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems wurden 1992 und 1995 nachgewiesen. Aktuell sind bereits über 6000 Exoplaneten bekannt und bei ungefähr 8000 weiteren muss der Nachweis noch bestätigt werden (Stand: September 2025).
Alle bekannten Exoplaneten befinden sich in der Milchstraße und die meisten wurden von den Weltraumteleskopen Kepler, Hubble, Spitzer und TESS entdeckt bzw. nachgewiesen. Auch die Größe, Dichte und Zusammensetzung vieler extrasolarer Planeten konnten bestimmt werden. Dies ermöglicht eine weitere Klassifizierung der Exoplaneten.
Zusammen mit dem Abstand zum Stern und der Sternenklasse kann auf die Möglichkeit von Leben geschlossen werden.
Und bei manchen Exoplaneten ist es sogar möglich, die Zusammensetzung der Atmosphäre zu bestimmen.
Für Planeten, die viele Lichtjahre entfernt sind, lässt sich so sagen, ob sie für den Menschen bewohnbar sind bzw. ob es dort aktuell Leben geben könnte.
Das führte mich fast automatisch zu dem zweiten Fall. Bei dem handelt es sich um den „UFO“-Zwischenfall auf dem Land des Ranchers William “Mac” Brazel.
Der entdeckte am 3. Juli 1947 ungewöhnliche Trümmer auf seinem Land. Unter anderem metallische Fragmente, Folie und Gummiteile.
Er brachte die Teile nach Roswell zur örtlichen Luftwaffenbasis (Roswell Army Air Field – RAAF).
Am 8. Juli 1947: gab die RAAF eine sensationelle Pressemitteilung heraus:
„RAAF erbeutet fliegende Untertasse“ („RAAF Captures Flying Saucer on Ranch in Roswell Region“).
Diese Nachricht geht weltweit durch die Medien.
Aber bereits am nächsten Tag wurde die Geschichte geändert:
Die Trümmer seien nur die Reste eines Wetterballons gewesen, behauptete nun deren Pressesprecher.
In einer neuen Pressekonferenz präsentierte er die angeblichen „echten“ Trümmer, die nichts Außergewöhnliches zeigten.
Ob nun der Roswell-Absturz am 8. Juli 1947 im US-Bundesstaat New Mexico stattgefunden hat oder nicht, ist im Grunde genommen sekundär.
Von wesentlicher Bedeutung aber ist, dass in den danach vergangenen 78 Jahren immer wieder glaubhafte UFO Sichtungen von Flugzeugbesatzungen und militärischem Bodenpersonal dokumentiert wurden.
Besitzt die US-Regierung Material von Außerirdischen und versucht sie, Ufo-Beweise zurückzuhalten?
In einer Anhörung des US-Kongresses wurden am Mittwoch genau diese Vorwürfe laut.
Die Behauptung, dass die USA "nicht-menschliches biologisches Material" in Besitz hätten, kam von David Grusch. Der ehemalige Mitarbeiter des US-Militärgeheimdienstes hatte im Auftrag des Verteidigungsministeriums in einer Untersuchungsgruppe mitgearbeitet, die sich mit ungewöhnlichen Ereignissen im Luftraum beschäftigte.
Er sagte, man hätte ihm den Zugang zu wichtigen Dokumenten verweigert. Er sei aber während seiner Tätigkeit für die Ufo-Taskforce darüber informiert worden, dass es "ein jahrzehntelanges" Programm gegeben habe, bei dem Trümmer eingesammelt worden seien. Außerdem sei versucht worden, die fremde Technologie nachzubauen.
Die Diskussion um Ufos hat in den USA seit dem Eindringen chinesischer Spionage-Ballons im Frühjahr 2023 erneut an Fahrt aufgenommen. Schon 2021 hatte das Pentagon einen Bericht veröffentlicht, der von 140 Sichtungen unerklärter Flugobjekte sprach. Das wiederum stieß bei Politikern auf Gehör, die Aufklärung forderten. Auch die Nasa beschäftigt sich offiziell mit dem Thema.
Fazit:
Gibt es intelligentes Leben im All? Diese Frage treibt viele Menschen schon lange um. Fachleute sind davon fest überzeugt. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Aliens uns sogar schon lange besucht haben.
Unsere Erde ist – bislang – der einzige bekannte Himmelskörper im Universum, auf dem es Leben gibt. Das könnte sich jedoch schon bald ändern: Mit dem großen Weltraumteleskop James Webb hoffen Astronomen, sogenannte Biosignaturen in den Atmosphären von Planeten anderer Sterne aufzuspüren: chemische Substanzen also, deren Existenz sich nur durch den Stoffwechsel von Lebewesen erklären lässt.
Aber auch in unserem Sonnensystem wäre die Entdeckung von Leben möglich – tief unter der Oberfläche des Mars, in der Atmosphäre der Venus oder in den gewaltigen, unter Eis verborgenen Ozeanen einiger Monde der Planeten Jupiter und Saturn.
Doch auch wenn die Entdeckung von Bakterien oder selbst einfachen, mehrzelligen Lebensformen eine wissenschaftliche Sensation wäre – die eigentliche Antriebsfeder der Forscher bei der Suche nach außerirdischem Leben ist eine andere: Gibt es dort draußen, so lautet die große Frage, technische Zivilisationen ähnlich der Menschheit – oder sogar weit fortschrittlicher? Oder sind wir Menschen ein grandioser Zufall der Natur, also die einzige Lebensform im ganzen großen Universum, die dessen Entstehung und Entwicklung erforscht?
Avi Loeb, Professor für Astrophysik an der renommierten Harvard University in den USA, hält Letzteres für wenig wahrscheinlich. Denn während lange Zeit unklar war, ob unser Sonnensystem mit der Vielfalt seiner Planeten etwas Besonderes ist, wissen Himmelsforscher inzwischen, dass um nahezu alle Sterne Planeten kreisen. "Und die jüngsten Daten des Weltraumteleskops TESS zeigen: Zwischen 40 und 85 Prozent der Sterne besitzen sogar erdgroße Planeten", so Loeb gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Somit könne es allein in unserer Galaxie, der Milchstraße, mehrere Millionen erdähnliche Planeten geben – und warum solle nicht auch dort Leben entstanden sein? Das, so Loeb, sei ein gewaltiges Potenzial für die Entstehung technischer Zivilisationen wie der unseren.
Diese Zivilisationen könnten sogar viel eher entstanden sein als jene auf der Erde. "Unsere Sonne und ihre Planeten wurden erst spät in der galaktischen Geschichte geboren", betont Loeb, nämlich vor 4,5 Milliarden Jahren. Die meisten Sterne der Milchstraße sind vor acht bis zehn Milliarden Jahren entstanden.
"Die meisten dieser älteren Zivilisationen sind also möglicherweise längst verschwunden", sagt der Forscher. Aber wenn diese Wesen auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung Raumsonden zur Erforschung der Milchstraße gestartet haben, könnten diese seit Milliarden von Jahren unterwegs sein, sich selbst reproduziert haben – und auch schon vor langer Zeit die Erde erreicht haben und heute immer noch erreichen.