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Wölfe - Thema ohne Ende

Von tastifix 07.09.2025, 19:37 – geändert Mittwoch 24.09.2025, 05:46

Die Mär vom bösen Wolf, eingeprägt durch die Märchen, trifft auf keinen Fall zu. Wölfe reagieren nach ihrem Instinkt, sind weder gut noch böse und meiden den Menschen aller meist. Bei einem ungewollten Zusammentreffen zwischen Mensch und Tier ziehen sie sich scheu zuürck.

Um 1886 galt der Wolf in Deutschland als ausgerottet. Ab 2005/ 2006 wurden sie dann in der Lausitz und in Brandenburg beobachtet und breiteten sich extrem schnell auch in anderen Bundesländern aus. So auch von Schleswig-Holsltein bis nach Bayern und auch in Nrw vermehren sie sich ständig. Die Teire stammten aus Polen.

Wölfe beanspruchen für sich extrem große Reviere und wandern Riesenstrecken, um eigene Reviere aufzubauen oder die schon vorhandenen zu erweitern. Sie sind hoch sozialisierte, sehr intelligente und daher lernfähige Wesen. Vielleicht auch, weil die Beutesuche in den eigenen Revieren erheblich anstrengender wurde, weil große Anteile der Wälder abgeholzt und damit der natürliche Lebensraum beschnitten wurde, lernten die Wölfe hier, dass die Nutztiere der Bauern eine sehr viel leichtere Beute bedeuteten. Sie jagen in Rudeln, springen über die Zäune und reißen Schafe, Ziegen, auch sogar Pferde. Damit fügen sie dem Bauern große Schäden zu.
In Lettland zum Beispiel durten jetzt kontrolliert Wölfe abgeschossen werden, etwa 300 pro Jahr.

Trotz des Populationswachstums steht der Wolf immer noch unter Artenschutz. Die Entscheidung, wie nun zukünftig verfahren werden soll, um die Tiere zu vertreiben, auch aus Dörfern und Städten wegzuhalten, ist deshalb sehr schwierig. Eines ist sicher: Der Wölf gilt als Großraubtier und hat dort in nichts zu suchen. Vor allem auf dem Lande trauen sich Manchen kaum noch gegen Abend aus dem Haus. Mit Hilfe von Überwachungskameras schafften sie es in einigen Fällen, noch rechtzeitig zu reagieren und die Wölfe von den Weiden zu vertreiben. Auch wurde schon erwogen, ob etwa 90cm hohe Elektrozäune Wölfe weghalten können. Aber es wäre ein gewaltiger Kostenfaktor. In Deutschland sinds inzwischen 19 Übergriffe, bei denen viele Nutztiere ein grausames Ende fanden.

Jetzt stellt sich die Frage: Problemwolf oder nicht?
Mit Hilfe der Aufnahmen der Überwachungskameras, des Ausmessens der Spuren sowie der Begutachtung der Bisswunden ist einwandfrei festgestellt worden, dass es Angriffe von Wölfen sind. Weil aber der Wolf immer noch geschützt ist, scheiden sich die Gesiter, was zu unternehmen sei. Einige sind der Meinung, die Spezies hier in Deutschland wieder gänzlich auszurotten, Andere argumentieren, man dürfe nicht jede Teirart, die lästig würde, vernichten, räumen aber ein, dass die Problemwölfe und deren Rudel abgeschossen werden müssten. Auch wird angeführt, es ginge nicht darum, sie zu töten, sondern darum, die wölfischen Populationen unter Kontrolle zu halten. damit jene Tiere nicht zur Gefahr für Menschen werden, weil sie immer mehr die Scheu vor uns verlieren. Die Angst vor den Wölfen darf nicht das Leben vieler Menschen dirigieren.

Vor einger Zeit wurde in der Umgebung von Urecht ein Sechsjähriger von einem Wolf attackiert und schwer verletzt. Wie war es dazu gekommen? Das Kid war mit seiner Familie auf einem Waldspaziergang und dann wohl vom Wege abgewichen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Eltern nicht wussten, dass es dort in der Gegend Wölfe gibt. Also hätten sie den Jungen daran hindern sollen, abseits des Weges zu spielen. Es kann sein, dass jenes Tier den Jungen als Eindringling in sein fRevier ansah. Es kann auch sein, dass der Junge sich. total ahnunglos, dem Tier zu sehr genähert hat.

In einem TV -Bericht hieß es, es könne sich um einen Wolf gehandelt haben. Ein paar Minuten später wurde im selben Bericht geäußert, wahrscheinlich sei es ein Wolf gewesen und dann, nochmals etwas später, war es dann auf jeden Fall ein Wolf und zwar ein ganz bestimmter, der auch noch im Video gezeigt wurde. Ihm dann auch bisherige Übergriffe zur Last gelegt. Mich störte erheblich die Abfolge der Argumentationsweise.

Generell hört es sich in den Medien so an, dass man denken könnte, jede Tierat, die auf Menschen auf unterschiedlichste Weise lästig oder befrohlich wirkt, angeklagt wird und es wird vergessen, dass stets nur ein Teil jener Tiere übergriffig geworden sind und werden. Nicht, dasss ich falsch verstanden werde: Ich teile die Ansicht, dass wilde Tiere, die uns in irgendeiner Weise gefährlich geworden sind, geschossen werden sollten. Ich verwehre mich aber genauso dagegen, dass dann überlegt wird, gleich die ganze betreffende Tierart zu vernichten.

Ähnlich sollte hier mit den wilden Halsbandsittichen (1400) in Düsseldorf verfahren werden. Gründe waren die Hinterlassenschaften, der Lärm und die angebliche Aggressivität manchen heimischen Vögeln gegenüber. Den ersten Grund kann ich mir noch erklären, den zweiten allerdings schon weitaaus weniger, denn was ist mit dem Lärm, den wir Menschen tagtäglich veranstalten? So ist der Lärm, von Menschen verursacht auf der Kö dermaßen dominant, dass man die Papageien dort oben in ihren Schlafnestern kaum mehr hört. Und es trifft schlchtweg nicht zu - Ich beobachte es auf Spaziergängen durch den nahe gelegenden Park - dass sich die Paageien gegen die heimischen Vögel etwa aggressiv verhalten.

Zunächst wurde vom Abschuss geredet, dann in Erwägung gezogen, Raubvögel einzusetzen. Mit dieser letzteren Methode wäre den Vögeln immerhin noch die Chance geblieben zu flüchten. Inzwischen leben hier nur noch wenige der Vögel. Wie nun wirklich vrogegangen wurde, weiß ich nicht. Es wäre zu wünschen, dass sie von sich aus in eine andere Region abgewandert sind.

Ich werde es weiter verfolgen, wie nun letztendlich bezüglich der Wölfe entschieden werden wird ?

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