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Das Eiskriistall, .das keines mehr sein wollte

Von tastifix Samstag 24.01.2026, 17:01 – geändert Samstag 24.01.2026, 18:52

Es war einmal ein besonders kalter Winter. Alles war schon seit Wochen tief vom Schnee verhüllt.
Auf einer großen Wiese stand ein riesiger Baum, dessen Äste sich unter ihrer Schneedecke tief hinunter beugten.
„ist das langweilig hier!“, meckerte Klein-Klirri. „Nichts tut sich. Noch nicht mal Spaziergänger kommen vorbei. Anscheinend sitzen die lieber daheim im Warmen!“
Eigentlich hätte Klirri das scheußlich finden müssen, die Wärme der bitteren Kälte vorzuziehen, denn Eiskristalle fühlen sich nur in der Kälte so richtig wohl.

Seine Kameraden mochten Klirris anauerndes Schimpfen wegen der Langeweile nicht mehr hören:
„Klirri, gib endlich Ruhe! Was denkstt Du denn, was mit Dir passiert, wenn es plötzlich wä#rmer würde? “„Für wie blöd haltet Ihr mich dem? Klar w+rde ich dann sehr bald tauen.“
„Eben, und das wirst Du doch nicht wollen, oder?“, fragten sie beunruhigt.
Klirri überlegte angestrengt, was etwas länger dauerte, denn normalerweise dachten Eeiskristalle nur selten intensiv nach.
„Na?“, wollten die Anderen wissen.
„Ihr werdet es nicht verstehen können, aber ich wäre froh, ein Wassertropfen zu sein!“
„Bitte … !??“
„Wieso denn das?“
„Dann müsste ich nicht so doof auf ein- und der selbern Stelle hocken, sondern könnte mir die Welt anschauen!“
„Irrtum, Klirri! Du würdest schnell in der Erde versickern!“
„Ihr habt echt keine Ahnung. Bald wird’s hier wärmer und dann schmelzen wir alle, ob wir es wollen oder nicht und fallen als Wassertropfen auf die Erde. Weil wir so Viele sind, bilden wir Pfützen. Immer mehr Tropfen leisten uns Gesellschaft und die Pfützen werden zu einem Bach, der dann druch Wiesen und Wälder plätschert, derweil ständig breiter wird end irgendwann inbd als ein 1Fluss ins Meer mündet.. Und dann beginnt es erst so wirklich spannend zu werden!“

Die anderen Eiskristalle hatten ständig neugieriger zugehört.
´Woher Klirr dras wohl alles weiß?`
Klirri musterte sie.
„Was sagt Ihr? Würdet Ihr trotzdem lieber irgendwo für immer ein Eiskristall sein mögen?“
Tja, darin waren sich seine Kameraden jetzt ein wenig unsicher.
`Mal etwas von der Welt sehen, vielleicht sogar weit weg reisen? Und gnz viel erleben?``
„Hm, Klirri, na ja, klingt ja nicht so übel!“
„Und es bedeutet, dass Ihr wahrscheinlicn genauso lange doer noch länger leben werdet!“
Auf einmal konnten sie die Wärme kaum mehr abwarten.

Zwei Wochen später war es soweit.Überall taute es, die Eiskristalle wurden zu Wasser. Wie Klirri es gesagt hatte, entstanden Bäche, Flüsse, die wurden immer breiter und dann mündeten ins Meer, in dem sie eine aufregende Welt erwartete. Viele Fische, große und kleine und andere Meerestiere. Unten auf dem Meeresgrund erkannten sie Grünpflanzen und dazwischen Korallen, die Blumen des Wassers. Staunend und aufgeregt plätscherten sie miteinandner, wie toll dies doch alles wäre. Doch für Einige, auch Klirri, endete die Reise sehr früh. . Die Tiere des Meeres schluckten sie mit der Nhrung und löschten so den Durst.

Klirri hatte es sich ja so sehr gewünscht. aber nun von der Welt nicht viel gesehen. Ihm waren keine Schiffe entgegen gekommen und die fernen Länder blieben für immer ein Geheimnis.

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