Das trotzige Tannenbäumchen (2)
Von
tastifix
Montag 01.12.2025, 11:39
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tastifix
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Als es dann gar noch eisiger wurde, bemühten sich die Älteren, Tanni auch weiterhin zu schützen. Zwar war er inzwischen auch gewacdhsen, doch noch längst nicht so groß wie sie selber.
Kurz vor Weinachten.wurden die Tannenbäume auf die Weihnachtsmärkte verteilt, die kleineren in Pflanztöpfe gesetzt und zu Gärtnereien gefahren. Tanni war einer von ihnen. Gespannt beobachtete er die Menschen:
„Wer mich wohl kauft?“
Schon am Tag darauf musterte eine junge Familie die kleinen Bäume. Die zwei Kinder, ein Mädchen und ein Junge, blieben vor Tanni stehen:
„Mam,a, Papa, ist der aber niedlich! Bitte, nehmen wir den?“
Bettelnd schauten sie die Eltern an. Diewaren einverstanden.
„Mama, was passiert mit den großen Bäumen, wenn Weuhnachten vorbei ist?“, wollte Svenja wissen.
„Die werden abgeholt!“, antwortete Mark, ihr Bruder.
„Papa. sind die armen Bäume dann tot?“, schluckte Svenja.
Mark, der ihr ansah, wir traurig sie wurde, flüsterte seinem Vaater schnell etwas zu:
„Du, Papa ,wir haben doch ...“
Der lächelte.
„Psst, Mark! Verrat es nicht ...“
„Hmm ...“, meinte Mark daraufhin nur zu Svenja.
Tanni wars halb schlecht vor Angst. Wie würde es ihm ergehen??
Der Vater verstaute Tanni ins Auto und die Familie fuhr heim. Der kleine Tannenbaum staunte, wie schön es dort war. Ja, ein Haus und darum ein großer Garten.
´Svenja und Mark haben viel Platz zum Spielen!`, sagte sich Tanni.
Am Vorabend des Weihnachtsfestes stellten sie Tanni ins Wohnzimmer und schmückten ihn mit Kerzen, Kugeln, Holzfiguren und befestgten oben an senen höcshten Zweig einen Holzstern. Als Hleigabend dann auch noch die Geschenke um dem Baum lagen, sah es sehr romantisch aus. Die Kerzen wurden angezüdnet und Tanni bewunderte sich im breiten Fenster.
„ich seh ja toll aus!“
Die Angst, was wohl nach den Feiertagen geschehen würde, war vergessen.
Die drei schönen Tage vergingen so schnell und Tanni wurde abgeschmückt. Ohne all die Zierde wirkte er ziemlich unscheinbar.
„Mama, was machen wir jetzt mit ihm? Muss der auch an der Straße liegen wie die anderen Bäume?“
Svenaja guckte verdutzt, denn die Eltern und auch Mark lachten.
„Nein, Kleines! Wir pflanzen ihn im Garten ein!“
Svenja strahlte.
„Cool! Dann bleibt er noch viele Jahre bei uns und wird ganz groß werden. Wie die Tannen im Wald!“
Tanni hätte am liebsten vor Freude mit den Zweigen gewedelt, aber ohne Wind klappte das nicht.
Am nächsten Tag wurde er im Garten in die Erde gesetzt.
„Du wirst bestimmt einmal ein toller Baum!“, lobte Svenja stolz.
Die Jahre verstrichen, Svenja und Mark waren erwachsen geworden und ausgezogen. Ihr Tanni stand nun als eine prachtvolle Tanne im Garten und es war eine Freude, ihn anzuschauen. Den Eltern aber wurde ohne die Kinder das Haus mit dem Garten zu groß und bereitete auch zuviel Arbeit. Sie gaben eine Anzeige auf und bald meldete sich eine Familie mit drei Kindern. Es wurde Sympathie auf den ersten Blick zwischen ihnen. Sie verstanden sich ausgesprochen gut und, nachdem alles geregelt war, verabredeten sie ein Wiedersehen, demm dann viele weitere folgten. Sie wurden enge Freunde.
„Was haltet Ihr davon, wenn wir hier gemeinsam Weihnachten feiern? Einen tollen Baum haben wir ja schon!“
Am Festabend saßen sie dann bei einem leckeren Essen zusammen und erzählten und erzählten und lachten oft. Ab und an schauten die Eltern nach draußen zu der prächtigen Tanne und freuten sich.
„Wir werden sie immer wieder sehen, so, als ob sie immer noch unser eigener Baum wäre!“, dachten sie froh.