Der Sternenfreund (2)
Von
tastifix
Donnerstag 25.09.2025, 18:29 – geändert Montag 13.10.2025, 07:48
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tastifix
Donnerstag 25.09.2025, 18:29 – geändert Montag 13.10.2025, 07:48
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Doch das Buch war ein Abenteuerbuch und die Handlung sehr aufregend. Allein die Vorstellung, die Verbrecher könnten aus den Seiten klettern und sich ihr nähern, war zu schlimm für Marie und sie klappte es sicherheitshalber wieder zu.
„Ist doch bloß ein Buch!“, schalt sie sich.
Sie war inzwischen dermaßen müde, dass sie nach einem letzten Bllick aus dem Fenster aufs blitzende Sternenmeer tatsächlich einschlummerte.
Es mochten mehrere Stunden vergangen sein, als Marie aufschrak. Irgendwie war es in ihrem Zimmer so hell.
„Und das mitten in der Nacht?“
Sie umklammerte die Decke und lauschte angestrengt. Rührte sich etwas im Haus? Nein, es war nichts zu hören. Selbst Barry draußen im Garten bellte nicht. So wagte Marie einen Blick zum Fenster. Fast hättre sie aufgeschrieen. Das Fenster war weit geöffnet und auf der Fensterbank hockte ein Junge, etwa so alt wie sie selber. Ihn umgab ein goldgelber Schein.
„W..Wer b..bist D..Du? Wie kommst Du hierhin?“. stotterte Marie ängstlich.
Jenen Jungen hatte sie noch nie gesehen. Und woher kam dieses helle Licht um ihn herum?
Der Junge lächelte:
„Hab keine Angst! Ich tue Dir bestimmt nichts!“
„Ja, a..aber …? -Wie heißt Du denn?“
„Ich bin Sirus und komme von weither!“
„Von woher denn?“, fragte Marie neugierig.
„Darf ich mich zu Dir ans Bett setzen? Hier auf der Fensterbank ists so unbequem!“
Marie nickte. Sirus schwebte ins Zimmer und schob sich einen Stuhl vor maries Bett. Dann begann er zu erzählen. Marie stand der Mund offen vor Staunen.
„D..Du stammst aus einer f..fernen Galaxie? Wie heißt die denn?“
„Isi!“, meinte Sirus.
„Leben dort auch Menschen?“
„Dort sind nur Sonnen, Sterne und Planeten!“
„Ja, aber Du bist doch ein Mensch, oder?“
Sirus schmunzelte.
„Nein. Marie, ich bin ein Stern, aber wir dürfen uns in einen Menschen verwandeln, wenn wir jemandem helfen wollen.“
´Wenn es stimmt, was er sagt, dann ist es klar, weshalb es um ihn herum so hell ist. Sterne leuchten ja!` - „Du sagst, Du willst mir helfen? Aber wieso?“
„Weil ich Dich von dort schon lange beobachtet habe und weiß, dass Du Dich im Dunkeln fürchtest!“
„Stimmt, und es wird auch nicht besser!“, gab Marie unglücklich zu.
Sie wunderte sich, dass sie es ihm gesagt hatte. Sie kannte ihn doch eigentlich gar nicht.
´Irgendwie find ich den nett!`
„Hättest Du Lust, mein Zuhause zu sehen, mit mir dorthin zu fliegen?“
„Möchte ich so gerne, aber dort ists doch überall dunkel!“
„Marie, das meinst Du nur. Du weißt ja, wie hell Sterne blinken. Meine Freude sind auch Sterne. Sie werden uns begleiten und alles beleuchten, damit Du Dich nicht fürchtest. - Also, vertraust Du mir, magst Du mitkommen? Zieh Dich dann nicht zu dick an. Denn bei uns ists sehr warm!“
Ja, Marie wollte es und dann immer mehr. Sie mochte Sirus.
„Erschrick aber gleich nicht, wenn ich mich wieder in einen Stern verwandele. Halte Dich an einer meiner Zacken fest. Igor und Cari sind schon fast hier. Sie werden dann neben Dir her schweben schweben. Dir kann nichts Böses passieren!“
Marie zog ihren Jogginganzug an und dazuTuernschuhe.
„Steht Dir toll, Marie!“
Sirus wurde wieder zum Stern, Marie hielt sich an einer der Zacken fest und sie schwebten dirchs Fenster nach draußen, das sich hinter ihnen sofort leise wieder schloss. Schon wurde es um sie noch heller, Igor und Cari begrüßten das kleine Mädchen mit freundlichem Zublinken. Gemeinsam stiegen sie immer höher in den Himmel und dann hinaus in den Weltraum. Überall verdrängte das Sternenlicht die Schwärze der Nacht, nahm ihm das Unheimliche. Es war so friedlich und still, dass Marie ihre Angst schon fast vergessen hatte.
Es kam ihr vor. als ob sie Stunden geflogen wären, als Sirus rief:
„Wir sind gleich da!“
Auch hier blinkten Abertausende von Sternen. Wunderschön sah es aus: Doch die größte Überraschung wartete noch. Sie waren gerade wieder an einer Sternengruppe vorbei geflogen, als Marie auf ein Schloss vor ihnen schaute. Es war aus gelben Ziegeln erbaut und das Eingangsportal schmückten leuchtende Sterne. Winzige Sternenkinder mit kleinen Laternen standen daneben und blinkten ein kurzes Begrüßungslied.
„ist das aber aschön!“, meinte Marie begeistert.
„Marie, gleich, wen nwir drinnen sind, werden Igor, Cari und ich uns wieder in Jugnen verwandeln.“
„Prima!! Dann können wir uns etwas erzählen!“
„Genau!“
kaum im Schloss, standen dort Sirus und seine Freunde als Jungen vor Marie. Sie mocthe Igor und Cari sofort gut leiden. Sie lachten so fröhlich.
„Komm mal mit!“
Sie schwebten durch alle Säle und dann zeigte Sirus dem Mädchen ihre Zimmer.
„Cool!“, meinte Marie.
An den Wänden klebten Plakate, auf denen verschiedene Galaxien zu sehen waren und dann, auf einem großen, in der Mitte stehenden Tisch, entdeckte Marie ein Teleskop.
„Sag mal, Sirus? Ist das Deines und kansnt Du mit dem bis auf die Erde schauen??“
„Ja, Marie! Ich bin nämlich Dein Sternenfreund. Ich wäre ja schon längst früher zu Dir gekommen, falls Dir jemand etwas Böses hätte tun wollen! - Und jetzt hab ich es nicht mehr ausgehalten, wie ängstlich Du abends im Bett gelegen hast!“
Seine Freunde nickten dazu. Marie freute sich.
„Wo sind denn Erue Eltern?“
„Sie sind im Dienst! Sie beleuchten ja das Himmelszelt!“
„Sirus??“
„Ja?“
„Du, ich glabe, jetzt ist meine Angst weg!“
„Das wäre ja so schön. Ich würd mich freuen!“
„Sirus, würdest Du mich denn trotzdem noch besuchen?“
„Wenn Du es möchtest. Klar doch!“
„Cool, dann sagen wir uns immer alles, was am Tag so los war!“
„Ja, Marie, aber immer nur eine Stunde lang, denn Du hast ja anderntags wieder Schule und da musst Du fit sein!“, lachte er.
Marie grinste.
So: Genau deshalb bringe ich Dich jetzt heim! Witr sehen uns ja wieder!“
„Es war so schön, Sirus! Dankeschön!!“
„Bis morgen Abend!“, lächelte der.
„Tschüss Euch Anderen! Bis bald!“
Wieder flogen sie durchs stille All, Marie schaute furchtlos umher und genoss den Anblick. Als sie dann die Erde erreicht hatten und schließlich auch Maries Elternhaus, öffnete sich das Fenster des Kinderzimmers und die Beiden schwebten in den Raum. Marie schlüpfte in den Schlafanzug und kroch ins Bett.
„Du, ich bin so froh, Sirus. Du hast mir ganz doll geholfen!“
Jetzt strahlte auch Sirus. Er keltterte auf die Fensterbank und winkte Marie nochmals zu:
„Bis Morgen!“
„Komm gut heim, Sirus und grüß Deine Freunde!“
„Mach ich!“, versprach er.
Er schwebte durchs Fenster und wurde sofort wieder zum Stern. Sirus stieg immer höher, kurz darauf für Marie nicht mehr zu erkennen.
Ich fühle mich so wohl!`
Froh schlief sie ein und schlummerte bis zum Morgen durch.
Als sie zum Frühstück nach unten ins Esszimmer kam, fiel der Mutter auf, wie fröhlich Marie war.
„Na, hast Du gut geschlafen?“
„Ja, Mama. So gut wie schon ganz lange nicht mehr!“
„Dann hast Du bestimmt etwas Schönes geträumt!“, meinte der Vater.
“Stimmt, Papa! - Wisst Ihr was? Ich werd nie mehr Angst im Dunkeln haben!“
Und sie erzählte den Eltern, wie wunderbar diese Nacht für sie gewesen war. Doch verriet sie nicht, dass sie ihren Sternenfreund Sirus ao sehr bald wiedersehen würde. Nein, es bliebe besser ihr Geheimnis. Vor allem deshalb, weil es immer dann sein würde. wenn sie eigentlich schon schlafen sollte.
Sirus und Marie sahen sich fast jeden Abend, vertrauten sich alles an und waren sehr froh dabei - Maries ganzes Leben lang.