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Die verlorene geglaubte Wiese

Von tastifix Samstag 26.10.2024, 19:09 – geändert Samstag 07.12.2024, 21:51

Stefanie war zehn Jahre alt. Weil sie Tiere und Pflanzeen so sehr mochte, war sie froh, dass sie in einem Dorf mitten auf dem Lande wohnten. Schaute sie aus dem Fenster, lagen ringsum Wiesen und Felder und hinter denen gab es sogar einen kleinen Wald. Im Herbst noch hatten sie dorthin Ausflüge unternommen, Tiere beobachtet und Pilze gesammelt.

Doch nun war bitterkalter Winter. Die Felde,längst abgeerntet, lagen kahl und die Landschaft bot einen kargen Anblick. Allein die Tannen des Waldes trugen ihr grünes Kleid, das nun aber von Schnee bedeckt war. Auf den Wiesen kämpften nur vereinzelt noch Blumen mit häüngenden Köpfen und anscheinend schon halb verkümmert um ihr kleines Leben.
Die Tiere hatten sich nach Schutz vor der Kälte suchend ins Waldinnere zurückgezogen. Nur ab und an vernah´m man noch Vogelgezwitscher. Meist aber lag Stille über allem.
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Oft sagte sich Stefanie:
„Es darf doch nicht sein, dass immer weniger Tiere hier sind und auch Blumen! Noch im letzten Jahr konnte ich viel mehr Tiere beobachten. Und es hat soviel Spaß gemacht, den Jungen berim Spielen zuzusehen! Die waren ja so süß!!"
Und genauso hatte anblick gewesen. sie sich über die vielen toll blühenden Blumen gefreut. Wenn sie im Wind geschgaukelt hatten, war es immer ein wudnerschöner ahtten, und wenn die im Wind geschaukelt hatten, hatte es so wunderschön anzusehen gewesen!
„Schade!! Ob im nächsten Jahr vielleicht wieder mehr Tiere und Blumen hier leben werden?"

Aufgewühlt lief sie zu ihrer Mutter:
„Mutti, die Tiere sollen nicht alle verschwinden! Wir Menschen dürfen denen doch nicht immer mehr Platz wegnehmen. Die finden doch schon jetzt kaum noch Futter! Und viele verhungern gar!“
„Tja, Kind: Leider ists so! Viele Leute denken nur an den eigenenVorteil!“
„Genau, Mutti, das weiß ich! Denen ist ja alles egal, Hauptsache, ihnen geht’s gut! Sie machen alles kaputt und bauen überall, wo es besonders schön ist, so blöde Htotelkästen und verdienen damit viel Geld! - Mutti, ich hab gehört, dass die in anderen Ländern Tiere quälen oder sie gar abknallen, nur weil sie deren Fell toll finden oder sie das Elfenbein haben wollen!
„ja, Stefanie, es ist entsetzlich, was manche Menschen Tieren und der Umwelt antun! Zum Glück gibts aber immmer mehr Leute wie Dich und mich, die wollen, dass jene für das rücksichtlose Treiben streng bestraft werden! - Du, die pflalnzen junge Bäume und schaffen so wieder neuen Lebensraum für die Tiere. Und für verletzte Tiere oder für die, deren Eltern umgekommen sind, errichten sie Schutzstationen, versorgen sie dort, bis sie kräftig genug sind, sich selber Futter zu suchen und entlassen sie dann in die Freiheit!“

„Cool, Mutti! - Aber, finden die dann genügend? Ist ja noch soviel kapitt!“
„Sie wildern sie aus,wo noch viel zu finden ist!"
„Mutti ,das ist toll - Mutti, ich will auch helfen!"
„Stefanie, das finde ich sehr schön von Dir! Wir könnten ja morgen den Vögeln Futter ins Vogelhaus streuen."
„Ja, Mutti, bitte, bitte!"
„So, Kleines, aber jetzt wird geschlafen! Morgen kommen Deine Tanten mit Deinen Cousinen und Deinem Cousin und Du willst doch fit sein, damit Ihr den ganzen Nachmittag toben könnt!"
Hm", gab das Mädchen zur Antwort, "Hm ... "
Eigentlich wäre Stefanie ja gerne noch länger aufgeblieben.

Als Stefanie schon im eBett lag, meinte sie noch:
„Mutti, ich werd nie so gemein sein. Ich will immer lieb zu den Tieren und zu den Pflanzen sein!"
Sie drückte ihr Lieblingsstofftier Bonny, ein Pinguinkind, fest an sich und schlummerte ein. Lächelnd verließ die Mutter auf Zehenspitzen den Raum.

Stefanie träumte einen tollen Traum:
Mitten in der Nacht sand sie auf,weckte Bonny, erklärte ihr kurz, was sie plante und zog ihren dicken Mantel und hohe Stiefel an, Auch die Handschuehe vergass sie nicht. Draußen war es bitterkalt. Um das Pinguinkind musste sie keine Sorge haben. Pinguine fühlen sich erst in der Kälte richtig pinguinwohl.
„So, Bonny, Du trägst diesen Eimer mit der Schaufel und meiner Taschenlampe darin. Los gehts!"

Wie die Mutter zuvor trippelte Stepfanie so leise wie möglich aus dem Zimmer, Bonny watschelte, den Henkel des Eimers im schnabel, hinterdrein. Außer Haus nwar es stockfinser, Stehanie griff sich die Taschenlampe und leuchte den Weg aus. Doch bald verließen sie ihn und liefen einfach querfeldein drauflos. Eigenarig: Je weiter sie kamen, umso karger wurde es um sie her. Sie stiegen über kleine und auch grölßere Steine. Grasbüschel waren nur noch selten zu sehen. Trotzdem hoffte Stepanie, irgendwo noch Blumen zu finden.Denn mit denen hätte sie dann etwas Besonderes vor. Und wirklich, nach einer Weile, entdeckte sie ein solches armselige Pflänzchen, das sich zwischen zwei Steinen in einem kümmerlichen Rest Erde noch behauptete.

„Bonny, das Blümchen neehmen wir mit und setzen es dort hinten am Waldrand wieder ein. Dort gibts bestimmt viel mehr Erde und vielleicht, wenn wir Glück haben, wachsen dann im Frühling hier noch viel mehr Blumen!“
Sie hob die Blume mit der Schaufel heraus, trug sie vorsichtig bis dorthin und pflanzte sie ein. Hier würde sie eher überleben! Stefanie und auch Bonny freuten sich. Sie wollten sich gerade abwenden und nachhause marscheiren, als etwas Wunderbares geschah: Nicht länger stand das Blümchen einsam dort. Überall längs des Waldrandes streckten Blumen die Köpfe aus der Erde und begannen in den herrlichsten Farben zu blühen - ein richtiges Blumenmeer!
„Oh, ist das schön!!"

Fröh und noch ganz in Gedanken an das Schöne, das sie erlebt hatten, stapften Stefanie und Bonny zurück, schlichen ins Kinderzimmer und legten sich wieder zu Bett.
„Bonny, morgen erzähl ich Mutti davon!"
Bonny schmiegte sich an ihren Hals, nickte noch kurz dazu und die Zwei waren eingeschlummert.

Anderntags erzählte Stefanie ihrer Mutter, was sich während des nächtlichen Ausfluges zugetragen hatte. Die se hörte gerührt zu, lächetle geheimnisvoll und dachte:
´Warte mal ab, Kleines! In ein paar Tagen ...`

Als 'Stefanuie zwei Tage später aus der Schule kam,schlug ihre Mutter ihr vor, doch mal nach oben ins Kinderzimmer zu gehen und auf die Fenterbank zu schauen. Neugierig sah das Mädchen nach.
„Mutti, ach, sieht das süß aus!!!"
Die Mutter lachte:
„Ich dachte daran, dass Du doch die Blumen so sehr vermisst. Darum hab ich Dir diese drei kleinen Topfblumen gekauft!"
Die Blümchen blühten in Stefanies Lieblingsfarben Rosa, Rot und Lila. Es sah sehr lustig aus. Stephanie hatte die verloren geglaubte Wiese zurück. Eine eigene Mini-Blumenwiese.

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