Ein etwas ver-rücktes Gespräch
Von
tastifix
Montag 26.05.2025, 17:28 – geändert 31.08.2025, 16:38
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
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tastifix
Montag 26.05.2025, 17:28 – geändert 31.08.2025, 16:38
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Ich:
„Schön, dass wir uns endlich wiedersehen! Wie geht’s Dir denn?“
Sie winkte ab:
„Ach, warte, ich muss Dirunbedingt erst was erzählen … “
„Na klar, aber sag doch fix, ob es Dir gut gehtf?“
„Wenn Du mich mal weiterreden lassen würdest, damit ich Dir das, was ich Dir erzählen möchte, auch sagen kann, dann ginge es mir besser!“
„Oje! Gehts Dir etwa schlecht?“
Besorgt musterte ich sie. Auf ihrer Stirn formten sich Unwillensfalten.
„Möönsch, nun lass mich doch erzählen. Sonst platz ich gleich!“
„Ist es denn etwas so Schlimmes, dass ich befürchten muss, dass Du gleich eines Luftballons in Dich zusammen fällst?“
„Erstens fällt ein Luftballon nicht in sich zusammen, sondern schrumpft, wenn er die Luft veerliert und zweitens hab ich ja wohl mit keinem Wort gesagt, dass etwas Schlimmes passiert sei ...“
Die Unwillensfalten drohten zu Zornesfalten zu werden.
Hastig merkte ich an:
„Ich mein ja nur, weil Du andeutetest, es würde Dir besser gehen, wenn Du mir erst erzählen könntest, was Du mir berichten wollest ... “
„Aber dies heißt noch lange nicht, dass ich sonst fast platzen würde, wenn ich es nicht endlich loswerden könnte, weil es deswegen etwas Negatives ist!"
„Was denn sonst?“, wagte ich zu fragen.
Sie schnappte nach Luft.
„Sag mal, ist es Dir noch nie passiert, dass es Dir schwergefallen ist, eine Neuigkeit länger für Dich zu behalten?“
„Aah, bislang sagtest Du aber nicht, dass es etwa eine gute Neuigkeit sei ... “
Jetzt begann ich mir wirklich Sorgen zu machen, denn sie wurde krebsrot und mit dem Luftholen klappte es auch nur noch so gerade eben.
„Hast Du etwa jetzt zu hohen Blutdruck? Du, das ist nicht ganz ungefährlich!“
Es war wohl zuviel, sie platzte und fauchte mich an:
„Wenn Du nun nicht den Mund hältst und mir einfach nur zuhörst, dann werd ich garantiert zukünftig nie mehr krebsrot werden, wenn ich sauer auf Dich bin, weil Du mich nicht reden lässt. Und weißt Du auch, weshalb nicht? Weil ich Dir dann nichts mehr anvertrauen werde!“
Okay, ich verstand.
„Dann schieß los ...“
Sie atmete auf, ihr Teint normalisierte sich fix:
„Ich ...werde … nochmal … heiraten!!!“
;Merin Herz begann zu jagen, mein Gesicht rötete sich:
„B..Bitte??“
Sie genoss es sichtlich, wie überrascht ich war. Dann:
„Jahaah, hab Dich ja te3lefonisch diese Tqge nicth erreichen können. Also, du sollst Trauzeugin werden!"und Du sollst Trauzeugin werden!!“
Ich schwieg, schaute sie nur an und brauchte deenn doch ein paar Sekunden, um diese tolle Nachricht zu verinnerlichen. Sie sah ja richtig glücklich aus.
„Also geht’s Dir nicht nur gut, sondern sehr, sehr gut!“
Statt erneut die Stirn zu krausen, lachte sie schelmisch:
„Endlich, endlich ist bei Dir der Groschen gefallen!!“
Wir schmunzelten, hakten uns unter und beschlossen, im Cafe bei Kaffee und Kuchen alles Weitere zu besprechen. Mir iagen viele Fragen auf der Zunge, aber ich bremste mich und ließ sie berichten. Sie redete und redete und für mich wirde immer schwieriger, sie nicht doch zu unterbrechen …
Aber ich hielt durch und erfuhr dann eine ganze Menge ...