Ein schwingendes Leben (6)
Von
tastifix
Mittwoch 19.03.2025, 07:25
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Von
tastifix
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Unterdessen versuchte ich aufgeregt, Michaela dazu zu bewegen, doch endlich etwas zu unternehmen.
„Klack, klick, klick!“
Aber sie reagierte nicht. Ich bekam jedoch mit, wie sie zu ihrem Tanzpartner sagte:
„Macht gar nichts. Dann tanze ich eben mit nur einem Schuh weiter!“
´Sie hat es absichtlich ignoriert und der blöde Kerl lacht auch noch darüber!“, dachte ich sauer.
Noch länger deswegen zu grübeln blieb mir keine Zeit. Ich hatte trotzdem zu gehorchen und weiterzutrippeln.
„La, la, la ... “
Während der nachfolgenbden Drehung fiel mir ein:
´Eine Runde heißt Runde, w eil es immer rund geht. Also kommen wir gleich bei Belle an!“
Es besänftigte mich etwas.
Derweil hatte Belle den Schrecken überwunden, blickte ihren Helfer in der Not erleichtert an und wollte sich, wie es sich für eine Schuhprinzessin geziemt, standesgemäß bei ihm bedanken.
„Das war sehr nett ...“, fing sie an, aber dann bekam sie keein weiteres Wort mehr heraus.
Er gerfiel ihr nämlich sehr, sehr gut. Obwohl es total gegen den schuh-Knigge verstieß, ließ sie ihre Schanlle noch mehr aufblitzen als sonst schon. Belle hatte sich verliebt. Dem Herrenschuh erging es wohl genauso. Sein tolles Leder glänzte nur so.
´Arme Belle!`, dachte ich mitleidig. ´Sie sieht ihn doch wahrscheinlich nie wieder.`
Zum Glück kamen Michaela und ich gerade neben meinem Zwilling an und Michaela bückte sich, um Belle aus deren peinlichen Lage zu befreien.
„Lassen Sie mich das machen, bitte!“, bat sie eine sehr sympathisch klinbgende Männerstimme. Der Besitzer des schönen Herrenschuhes hob Belle auf und legte sie in Michaelas ausgestreckte Hand. Michaela lächelte ihn danbar an.
„Das ist lieb v..von I..Ihnen!!“
´Eigenartig! Wieso stottert sie denn plötzlich so? Hat sie sich etwa auch ...? - Und der strahlt ja genauso!?`
Mein Herz klopfte. Auf einmal war ich gar nicht mehr sauer, sondern froh.
Mein Gefühl trog mich nicht. Michaela und der junge Mann kamen ins Gespräch und verstanden sich prächtig. Als sie sich später voneinander verabschiedeten, ergriff der junge Kavalier ihre Hand und bat sie um ein weiteres Treffen. Gar nicht mehr der übermütige Wildfang, hauchte Michaela schüchtern:
„Ja. Ich würde mich auch freuen!“
„Belle, ahnst Du, was das für Dich bedeutet??“
Ich brauchte sie nur anzusehen, um zu wissen:
´Sie ist ja so glücklich! Denn sie wird ihren Herrenschuh wiedersehen!!`
Und ich freute mich mit ihr.