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Jajaah: Ich und die Tierdokus!

Von tastifix Freitag 12.06.2026, 07:10 – geändert Samstag 13.06.2026, 05:56

Wieder mal schaute ich solch einen Film. Die Jungen der Tierfamilie hätte ich so klauen mögen. Selbst abends noch sah ich die drolligen Spielszenen vor mir. Prompt träumte ich nachts davon. Einen wirklich verrückten Traum ...

Astrid, meine Nachbarin, beaufsichtigte ab und an Hunde ihrer Freunde und Bekannten, was ich toll fand, denn meine eigenen sind ja schon lange tot. So machte sie mir damals eine Freude damit, dass ich auf einen solchen aufpaassen durfte. Es wr ein saanftes Tier und wir verstanden uns sofort.
„Na, wie waars?“m fragte Hundeersatzmama Astrid mich dann später.
„Prima, mach ich gerne mal wieder!“

Es vergingen Monate, ohne Hunde. Dann rief sie mich eines Tages an:
„Du, uns besucht mal wieder ein Vierbeiner. Könntest Du wohl ...? Er ist sehr brav!“
„Klar! Wann denn?“
„Hast Du morgen Zeit? Dann haben wir nämlich dummerweise einen Termin!“
„ Ja, dann sehen wir uns also. Ich freue mich!“

Gespannt darauf, welch eine Ausgabe es diesmal wäre, war ich pünktlich zur Stelle. Astrid öffnrte.
„Huhuuh, wo ist er denn?“, schielte ich neugierig an ihr vorbei.
„Im Moment oben. Bambo, komm mal runter! Guck, wer hier ist!“
Hm, Bambo klang ja nicht so unbedingt nach Dackel.
„Vielleicht sogar Dogge oder so?“

Ich hörte ein lautes Trapsen die Treppe herunter. Dann sah ich ihn:
´Oh, ähnelt ja meinem Eurasier Knödelchen! Ist vielleicht auch einer!?“
Doch fiel mir uf, wie sehr groß jenes Hundekind ausgefallen war.
´Knödelchen war doch in dem Alter viel kleiner ...`, grübelte ich.
Plötzlich kam mir ein vager Verdacht.
´Nee, nüch?`
Ich stotterte:
„Du, b..bist Du Dir s..sicher, dass Bambo ein Hund ist? Er ist extrem groß und schau mal die Pfoten!?“
Sie schmunzelte:
„Nee, ist ein Bärenbaby, von seiiner Mutter verstoßen und wir spielen ein paar Tage Adoptiveltern, bis Bambo dann in einen schönen Zoo kommt!“
Ich glaubte den Ohren nicht.
„Und auf den passe ich also auf?“
„Wenn Du jetzt Bedenken hast … Bambo ist sehr lieb!“
Kritisch musterte ich das munter brummelnde Etwas.
„Der guckt ja wirklich fast wie Knödelchen danals. Ob auch Bären Dackelblicke beherrschen?“

„Darf ich ihn mal streicheln?“
„Und ob! Wenn Du Bambo gestreichetl hast, danm bist die restliche Zeit mit Schmusen beschäftigt!“, lachte sie.
„Bambochen“, schmeichelte ich. „Komm doch mal! Ich ttu Dri bestimmt nichts!“ -´Wenn Du mir nichts tust!`
Das Minibärchen sah mich an, kam näher und legte sich vor mir auf den Rücken. Bei Hunden bedeutet das eine dringliche Aufforderung zum Kraulen. Offensichtlich bei Bären gleichflals. .
„Los, aber bitte ganz lange!“
Ich suggerierte mir, er wäre eben ein sehr großer Hund und kraulte den Babybauch, danach kentete ich die Ohren. Bambo brummte pausenlos vor Wonne. Eidneutig erfüllte ich meine Aufgabe sehr gut und eroberte zudem sein kleines Bärenherz.

Trotzdem fragte ich sicherheitshalber:
„Astrid, Ihr habt Ihr ihn denn eben noch gefüttert?“
Sie grinste:
„Keine Sorge. An Dir ist ja nicht viel dran. Da müsste Bambo ja verhungern! - Nein, im Ernst: Er hat gerade sein Fläschchen bekommen, ist pappsatt!“
Beruhigend zu wissen. Aber, dass ich weniger Futter als ein Fläschchen sein sollte? Hm. Egal, es gab Wichtigeres zu bedenken:
„Darf er denn auch in den Garten? Und wo schläft er?“
„Klar, darf er das. Ich hole gleich noch seinen Korb runter. Bärenbabys brauchen nocch viel Schlaf.“

Bambo wich mir nir nicht von der Seite und meine Nachbaarn erleichtert los. Jedoch sah Bambo gar nicht ein, dass er angeblich so müde wäre. Nein, er wollte spielen, trug einen alten Lappen herbei und um mden kämpften wir dann. Mein neuer kleiner Freund bewies, wie kräftig schon Bärenkinder sind und hietl den Lappen hartnäckig fest. Ein bisschen frstriert ließ ich ihn öfters gewinnen. Nicht, dass er denn beleidigt gewesen wäre. Nach einer Weile verlor er den Spaß an diesem Spiel und flitzte um einen sessel herum, danch um den nächsteb und wieder zu mir.
„Nachlaufen spielen!"
Die Sessel standen eng nebeneinander, doch nicht mehr lange. Bambo schbob sie quer durchs Wohnzimmer, hopste auch ab und an darauf, plumpste wieder runter und flitzte weiter. Ich tat ihm den Gefallen und rannte hinterdrein.
´Gut, dass hier nichts Zerbrechliches steht! - Astrid wird sich freuen. Hat eine ganz neue Einrichtung!`, dachte ich.
Nach ein paar Runden war Bambo denn doch erschöpft, verzog sich in seinen Korb, linnzelte kurz zu mir,, ob ich noch da wäre und schloss die Augen. Ich betrachtete ihn:
„Wie niedlich Du bist!“
Inzwischen hatte er einen festen Platz in meinem Herzen. Mir kan tatsächlich eine irrsinnige Idee:
“Ob icmir auch solch ein Bärchen ins Haus hole?“
Doch die Vernunft siegte;
„Denk dran: Baambo ist kein Kndelchen!!“
Schade.

Zwei Stunden daruf kam Astrid zurück.
„Uund?“
Sie musterte mich, schaute auf Bambo.
„Na, Ihr habt Euch ja wohl bestens verstanden. So fröhlich, wie Ihr Zwei guckt!“
„Stimmt!“, sagte ich und Bmbo quietschte daazu.
Ich streichelte ihn ein letztes Nal und verabschiedete mich. Mein Traum bescherrte mir eine Zeitreise und ich beobachtete, wie Bambo zu einem starken Bären heran wuchs. Doch blieb er nach wie vor sanft und sehr zutraulich. Rief ich seinen Namen, kam er sofort ans Gitter, brummte vor Freude und leckte mir die Hand. Auf einmal war dort kein Gitter mehr. Ich stand in seinem tollen Gehege neben ihm, er forderte mich zum Spielen und wir rannten immer ausgelassner herum. Aus einiger Entfernung schauten uns die Zoobesucher zu, deren erklärter Liebling er geworden war. Wir Beide tobten noch einen Weile ...

Auf einmal sprüte ich, dass jemand an mir zupfte:
„Bambo?“
Schlaftrunken öffnete ich die Augen.
„Hääh, Mama: Bambo??“. stand meine Älteste vor mir. „Mama, Du hast wohl sehr lebhaft geträumt. Guck mal, wo Du bist!“
Ich war us dem Bett gefallen und auf meinem weichen Teppich gelandet.
„Mama, was hst Du denn geträumt?“
„Ich hab mit einem Bärenkind gespielt!“
„Aaja, Mama!“. grinste sie.

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