Jana (2)
Von
tastifix
Mittwoch 03.12.2025, 15:04 – geändert Mittwoch 03.12.2025, 16:25
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tastifix
Mittwoch 03.12.2025, 15:04 – geändert Mittwoch 03.12.2025, 16:25
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Sofort nach dem Frühstück meldeten sie sich dort.
„Gtuten Tag, Frau Bert! Es geht um ...“
„Ach, um die kleine Jana. Sie ist seit ein paar Tagen bei uns und versteht sich gut mit den anderen Kindern. Schrecklich, wenn ein Kind seine Eltern verliert und niemand da ist, der sch um es kümmert.“
„Ja, wir hätten eine Bitte an Sie ..“
„Hm, Sie dürfen sie gern besuchen, aber besser ohne ein Geschenk.Wegen der Anderen!“
„Wann wäre es denn passend?“
„Wann Sie wollen, immer nachmittags. Gebeen Sie nur kurz vorher Bescheeid.“
„Vielen Dank auch! Wir freuen uns!“
„Ich finde es toll, wie sehr sie sich um Jana sorgen. Bis bald!“
Gegen Mittag kamen Leon und Manon aus der Schule. Leon strahlte:
„ich hab ne Eins in Mathe geschrieben!“
„ist ja prima, Leon! - Wir haben eine Überraschung für Euch ...“, begann Frau Arendt. Und ihr Mann schmunzelte:
„Ratet mal, welche?“
„Mama, Papa, darf Jana etwa Weihnachten hiersein?“
„Nein, das nicht. Aber wir können sie besuchen. Wollt Ihr?“
Manon und Leon jubelten.
„Dann ist sie nicht ganz so allein!“
„Richtig!“
Wenige Tage darauf sprach Frau Arendt mit Frau Bert n den Teermin ab.
„Jana freut sich bestimmt!“, meinten die Kinder.
Doch als sie die Treppe zum Besucehrraum hoch gingen, war es ihnen eigenartig zumute, obwohl es überall hell und freundlich aussah und sogar handgemalte Bilder an den Wänden hingen.
„Alle, die hier wohnen, haben kein Zuhause mehr!“
Wenige Minuten später öffnete sich die Tür und ihnen rannte Jana entgegen, hübsch frisiert und in einem sauberen Kleid.
„Jana!“
Die Kinder umarmten sich und die Erwachsenen standen gerührt dabei. Sie saßen eine Weile zusammen und erzählten und erzählten.
„Die anderen Kinder sind hier nett und Frau Bert ist lieb. -Aber trotzdem ..."
Ein Schatten flog über Janas Gesicht.
„Jana, wir können Dich oft besuchen“, schlug Leon vor. „Dürfen wir doch, ja, Mama?“
Die nickte.
„So, Jana, es wird Zeit. Wir müssen gehen. Aber wir kommen sehr bald wieder!“
Frau Arendt nahm die Kleine in den Arm. Auch Herr Arendt zog sie zu sich:
„Bis bald, Kleines!“
Jana schaute den Vieren noch lange nach. Obwohl sie traurig war, dass sie nun fort gingen, war sie gleichzeitig so froh.
„Sie mögen mich!“
Die Wochen vergingen, aber der Gedanke an Jana war nicht etwa vergessen. Sie hatten sie bereits mehrmals besucht und jedesmal war ihnen der Abschied schwerer gefallen. Oft saßen Frau und Herr Arendt abends, wenn die Kinder im Bett lagen, noch auf.
„Sie st so süß und die Drei verstehe nsich so gut! Was meinst Du??“
"Weißt Du, wir holen sie mal für ein Wochenende zu uns. Dann sehen wir ja, ob ...“
Frau Bert war einverstanden und so durfte Jana für zwei Tage bei ihnen sein.
Es wurden tolle Tage.
„Mama, das machen wir dann öfter! Bitte!“
Nachdem sie noch mehrere solcher Wochenenden verbracht hatten, eröffneten die ltern der Heimleiterin ,dass sie schon länger daran gedacht hätten, Jana zu adoptieren. Jene wies sie darauf hin, dass es mehrere Monate dauern könnte, bis es dann soweit wäre.
„Wissen Sie, wir haben sie schon jetzt so lieb we unsere eigenen Kinder und die würden glücklich seein, wenn Jana ihre Schwesteer werden würde!"“
„Das glaube ich Ihnen aufs Wort. Jana ist ganz begeistert von Ihnen undd ihren Beiden!“
Frau und Herr Arendt hietlen ihr Versprechen und telefonierten mit dem Priester. Erwähnten auch ihren Beschluss, Jana zu adoptieren.
„Es ist mit vielen Umständen verbunden – und Papierkram! Aber das wissen Sie bestimmt!“, meinte er herzlich. „Ich würde mich für Sie Alle und vor allem für Jana jsehr freuen! Bitte halten Sie mich auf dem Laufenden!“
„Auf jeden Fall!", versicherten sie ihm.
In dder Folgezeit kamen einige Gespräche mit en Ämtern und auch sehr viele Formulare auf sie zu, aber es lief ausgesprochen problemlos ab und so nahm das Ganze auch nur ein halbes jahr in Anspruch. Der Zeitpunkt rückte immer näher, ab dessen Jana offiziell ihre Tochter sein würde. An einem schönen Tag im Sommer war es dann soweit und die Vier holten jana geeminsam endgültig aus dem Waisenhaus ab. Als Jana sich von den anderen Kindern dort verabschiedete, schauten die so traurig drein, dass die Kleine sofort sagte:
„Ich besuche Euch ganz bestimmt!“
„Selbstverständlich darfst Du das, Jana!“
„Also, bis bald!“
„Jana, Du bekommst sehr liebe Eltern und dazu noch zwei Geschwister, die Dich mögen!“
„Ihnen vielen Dank und alles Gute und lassen Sie mal von sich hören. Oder, kommen Sie gerne vorbei, wie Jana es gerade versprochen hat!“
„Darauf können Sie sich verlassen! Bis dann.“
Die Eltern hatten für Jana ein wunderschönes Kinderzimmer eingerichtet und auf dem Bett saß ein Teddy, Janas Lieblingstier. Sie hatte endlich wieder eine Familie und n ein schönes Zuhause.