Lisa und das Meer (2)
Von
tastifix
10.08.2025, 16:01 – geändert Samstag 30.08.2025, 07:27
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tastifix
10.08.2025, 16:01 – geändert Samstag 30.08.2025, 07:27
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"Hier ist doch alles genau wie drüben!“, wunderte sich Lisa.
Nein, es wäre Vieles ganz anders, aber das ahnte sie ja nicht. Dieser schöne Bogen war nämlich das Tor zu ihrer eigenen Traumwelt. Sie dürfte, obwohl sie wach war, einen ihrer Träume noch ein zweites Mal erleben. Doch vielleicht ein wenig verändert.
„Wie schön, dass Du da bist!“, meldete sich erneut jene sanfte Stimme, die anscheinend ein Geheimnis hütete:
„Gleich, gleich ...“
Bald darauf reichte ihr das Wasser fast bis zu den Schultern, doch sie blieb trocken. Bevor Lisa noch darüber grübeln konnte, wich es vor ihr vor ihr zurück.Verblüfft erkannte Lisa eine Stufe.
Hääh??“
Jeme Stufe war eineTtreppoenstufe und die Treppe leitete tief ins Meer hinein. Rechts und links zeigten sich Geländer aus bunten Muschelschalen, damit man auf den glitschigen Sfufen nicht ausrutschen sollte.
Angst hatte Lisa nun nicht mehr.
„Nun steig die Treppe hinunter!“, meldete sich jene Stimme ein drittes Mal.
Sich am Muschelgeländer fest klammernd, betrat sie ie Stufe und dann, mutiger geworden, die nächste und danach die übernächste. Als sie die fünfte Stufe betreten hatte und nochmals nach oben schaute, waren dort die Treppenstufen samt der Geländer verschwunden und über ihrem Kopf schlug das Wasser zusammen. Doch immer noch wurde sie weder klitschnass noch schluckte sie Wasser oder bekam Probleme beim Atmen.
Während sie also iiefer und tiefer stieg, dachte sie kurz an ihre Eltern und Marie.
´Ob sie sich Sorgen machen, wo ich geblieben bin?“`
Aber sie lebte bereits in ihrem Traum, die Welt der Eltern war eine andere und jener GGedanke schnell vergessen.
Schaute sie unter sich in die Tiefe, schien es ihr so finster zu sein, dass sie doch inen Moment lang unsicher wurde, ob sie weiter hinuntersteigen sollte. Aber umzukehen war ja unmöglich geworden und so gign sie weiter. Als sie fast unten war, zögerte sie.aich noch ddie letzten zwei Stufen zu laufen. Plötzlich vernahm sie ganz aus der Nähe helle Stimmen:
„Komm nur, wir helfen Dir!“
Zwei schmale Mädchenhände streckten sich ihr entgegen. LLisa ergriff sie und fand sich auf dem Grund des Meeres wieder. Erstaunt bemerkte sie, dass es hier gar nicht mehr so dunkel war. Tausende winziger Fische mit Laternen schwammen eifrig hin und her und sorgten für etwas Helligkeit. So allmählich gewöhnten sich Lisas Augen an diese fremdartige Licht. Neben ihr standen zwei hübsche Mädchen mit blauen Augen unter lockigem blonden Haar und sahen sie freundlich an.
„Wer seid Ihr denn?“
„Wir heißen Charmie und Graziella.Und wer bist Du“?`
“Ich bin Lisa!“
Lisa mochte die Beiden sofort gut leiden und erzählte von der Oberwelt, ihrer Welt, von den Eltern und von Marie, ihrem Kindermädchen, auch von ihrem Haus mit dem tollen Garten und davon, dass sie gar nicht weit weg in der Nähe eines kleinen Waldes wohnten.
„Lass uns Freundinnen werden, ja?"
Lisa strahlte. Dann wolte sie wissen:
Wo wohnt Ihr denn?“
„Wir sind Meermädchen und wohnen im Schloss unseres Vaters!“
„Ihr seid Prinzessinnen??“
„Ja!“
„Und dann ist Euer Vater der König hier?“
Die Beiden nickten.
Erst jetzt schaute sich Lisa genauer um. Einige Felswände schienen bis nach oben in ihre eigene Welt zu ragen. Es gab mehrere Buchten, imgeben von Felsen. Auf deren kleinen Plateaus wichsen grazile Grünpflanzen, die sich im leicht bewegten Wasser wiegten. Zwischen ihnen hatten es sich Seesterne gemütlich gemacht.
„Die ruhen sich bestimmt dort aus!“, dachte Lisa.
Sie beobachtete die vielen Fische um sie her. Wunderbar bunt waren sie und es gab kleine und größere. Manche spielten Verstecken zwischen Steinen, Andere veranstalteten Wettschwimmen. Auf dem Grud wuchsen Schlingpflanzen, die sich wie Sträucher nach oben reckten. Und überall schimmerten ihr rote Korallenfelder entgegen.
„Hier ist es so schön!", murmelte sie.
„Ja, Papas Reich ist sehr groß und hier ist alles friedlich. Aber sieh dort ganz hinten die beiden Felsbrocken. Sie sind das Tor zum offenen Meer und dort ...“
„Was ist dort?“, fragte Lisa irriteirt.
Irgendwie hatte es so unsicher geklungen. Charmie und Graziella tauschten einen kurzen Blick.
„Sagen wir Dir später mal! Möchtest Du unser Schloss sehen?“`
„Auja, bitte!!“...