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Lisa und das Meer (4)

Von tastifix Dienstag 12.08.2025, 17:24 – geändert Samstag 30.08.2025, 08:05

Die Delfine schoben sich die Treeppenstufen hinauf, stellten sich auf die Hinterflosse und offneten die breite Schlosstür. Als ihre Prinzessinnen und Lisa an ihnen vorbei marschierten, machtcn sie einen Diener, folgten ihnen und schlossen die Tür von innen fest zu.
„So“, meinte Charmie. „Ihr habt füt heute Feierabend!“
„Jetzt schon??“
„Jahaah!“, schmunzlte sie. „Ist Euch eigentlich nicht aufgefallen, dass gestern trotz Eures Geburtstages gar kein Geschenk da lagt?“
„Doch! Nicht mal nen kleiner Fisch!!“
„Und hat Euch das ncht gewundert?“
Kecki stutzte: Ääh, irgendetwas war da los, aber was nur? Drolli guckte auch verblüfft..

„Also, verschwindet mal in Euren Swimmingpool! Dann merkt Ihr, weshalb ...“
„Das hab ich ja nicht gewusst, Ihr Zwei, bleibt gesund und fröhlich! Wte alt seid Ihr denn jetzt?“
„Danke, Lisa! Beide 2 Jahre. Wir sind nämlich Zwillinge!“
„Ách, deshalb ähneln die sich so!`
Wieder verneigten sich die Beiden und sahen dann zu, dass sie so schnell wie möglich zum Becken kamen. Ein paar Minuten später hörten die drei Mädchen lautes Jubeln und dann nur noch ´Platsch, Platsch`.
„Was haben die denn bekommen? Die freuen sich ja so doll?“, wollte Lisa wissen.
„Von uns neues Wasserspielzeug, einen Reifen und einen Ball, und von Papa eine tolle Wasserrutsche, sogar mit Kurven!“. verriet Graziella.
Kurz darauf rief Drolli ihnen ihnen fröhlich zu:
"Übrigens kommen wir nachher nicht zum abendlichen Treffen. Wir rutschen lieber!"
Und Kecki aus dem Hintergrund:
"Na, wenn Ihr wollt, könnt Ihr uns ja danach noch ins königliche Fisch-MACDonald einladen!“
Und schon platschte es wieder.
"Also, nee, wirklich! Die sind ja ...", grinsten die Mädchen.

„Wo Papa wohl steckt? Bestimmt in seinem Büro!“
Sie betraten den Raum ohne anzuklopfen, wie es sich ja doch für Prinzessinnen geziemt hätte.Vor ihnen saß der König, den Kopf tief über eunen hohen Papierstapel gebeugt, raufte sich die Haare und murmelte etwas vor sich hin.
„Klingt nicht sehr königlich, was er sagt! Dann ist etwas total schief gelaufen.“
„Papa, ist alles okay?“, fragte Graziella unsicher.
Ihr Vater schaute sie betrübt an.
„Nein, ganz und gar nicht! Was machen wir nur bloß?“
„Papa, leg mal das ganze Zeug weg. Guck, wer hier ist!“
„Oh, Lisa, sei nicht böse, dass ich Dich nicht sofort begrüsst habe. Aber ... “
„Macht nichts! Ich weiß ja, warum ... "
„Wieso?“
„Charmie und Graziella haben mir erzählt, dass Ihr Angst habt wegen Murks!"
„Genau, Lisa, meine Minister wussten auch keinen Rat mehr, was wir noch unternehmen könnten, damit der uns endlich für immer in Ruhe lässt. Und wir hatten doch schon so oft hin- und her überlegt!“
Er seufzte.

„Hm, ich hätte eine Idee, weiß aber nicht, ob es geht."
"Welche denn, Lisa? Sag einfach mal!“
„Bei uns oben haben wir so Gitter, die man vor dier Fenster klebt, damit keine Insekten ins Haus fliegen!“
“Lisa, aber der Hai ist doch kein Insekt! Der beißt das kaputt und dann ..." “
"Aber vielleicht gibts ja eines, das ganz dick ist und das man zwischen die beiden Felsen am Eingang festmachen kann, so dass Ihr geschützt seid? Denn da kommt der nicht mehr durch!"
"Und wie willste das denn dort befestigen?"
Lisa grübelte.
„Herr König, gibt es hier Handwerkerfische? - Welche, die mit einem Hammer arbeiten?“
Charmie und Graziella guckten Lisa verblüfft an. Der könig glaubte sich verhört zu haben und räusperte sich:
„Nun, bei uns lebt ein Hammerhai. Dessen Mutter war draußen getötet worden, er noch gaz klein und dann ganz allein. Hätten Charmie und Graziella den nicht gefüttert, wäre er bestimmt gestorben!"
„Ein Hai... Ünd der hier?? Der ist doch jetzt kein Baby mehr und schon viel größer geworden. Und- wenn er Euch angreift?? - Ich mein`, Haie sind doch böse!!“
„Nein, Lisa, unser Haui nicht. Der ist zahm und würde das nie machen!"
Irgendwie glaubte Lisa das nicht so ganz. Obwohl, wenn der König ihr das sagte ... Der kannte den ja schon sehr lange.
´Die mögen einen Hai und das, obwohl Murks, der ja auch ein Hai ist, so gemein ist. Aber den haben sie ja auch nicht mit nachhause genommen und ihn so lange gefüttert, bis er jetzt groß genug ist, sich selber Futter zu fangen."
Charmie entschied::
"Ich besuch den jetzt mal. Vielleicht kommt er dann ja mit hierhin und hilft uns!"
Als der König zustimmend nickte, kroch Lisa denn doch unter den Schreibtisch.
„Wenn der auf einmal doch böse wird ... Hier passt er nicht drunter!“

Charmie ließ sich von einem Delfintaxi in die Bucht bringen, iin der der Hai wohnte.
„Haui, bist Du da? Ich muss Dich dringend sprechen ..."“
Der Hai kam sofort und Charmie streichelte ihn.
„Was ist denn los? Kann ich irgendwas für Euch machen?", wollte er wissen und Charmie erklärte hm alles.
„Murks, diesen unverschämten Kerl, kann ich überhaupt nicht leiden. Der soll sich wundern!“
„Bringst Du dann Deinen größten Hammer mit?“
„Mach ich, Charmie! Und ich weiß sogar, wo ich vielleicht ein solches Gitter finden könnte, “, ergänzte er stolz.
„W..Wo denn?“
„Nicht weit weg liegt ein kaputtes Schiff auf dem Grund und ... Mal sehen! Warte kurz, bBin gleich wieder hier. Ich komm mit zum Schloss!"
Als Haui zurück kam, hatte er seinen kleinen Hammer gegen einen riesigen ausgetauscht und trug noch eine große Muschelschale mit dicken Nägeln im Maul. Diesmal brauchte Charmie kein Taxi. Sie hielt sich an Hauis Flosse fest und der Hai flitzte schneller als das Taxi vorher. Wenig später im Büro ihres Vaters, sahen Cahrmie und Haui, dass Lisa dort immer noch ängstlich unter dem Schreibtisch hockte.
">Lsia, komm da raus! Guck doch mal, wie lieb Haui ist!"
Ganz langsam krabbelte Lisa hervor. Haui sah Lisa an.
„Charmie, seid Ihr Freundinnen?“
„Ja, Haui!“
„Gut, dann bin ich immer nett zu ihr!“
Lisa atmete auf. Charmie hatte nicht gelogen und der Hai wollte ihnen sogar helfen. Grazilla ermahnte ihn noch:
„Aber sei gleich vorsichtig, Haui. Nicht, dass der Kerl Dich erwischt!“
„Bin ich! Ich mach mich jetzt auf die Flosse! Tschüss!" `
Und er flitzte davon. ...

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