Lisa und das Meer (5)
Von
tastifix
Donnerstag 14.08.2025, 09:54 – geändert Samstag 30.08.2025, 08:15
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tastifix
Donnerstag 14.08.2025, 09:54 – geändert Samstag 30.08.2025, 08:15
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Je näher Haui der Grenze kam, umso mehr überlegte er, ob er sich nicht doch noch Unterstützung holen sollte.
´Wenn ich das Schiff durchsuche, ob ich etwas gebrauchen kann und auch, wenn ich mich danach an der Grenze an die Arbeit mache, kann ich dabei ja nicht gleichzeitig aufpassen, ob von irgendwo her Gefahr droht, vielleicht gar gannz plötzlich Murks auftaucht!`
Kurzentschlossen schellte er an der Polizeistation. En Delfinpolizist öffnete:
„Ja, ist etwas passiert … ??“
Nicht nur in der Unterwasserwelt war die Ruhe dahin. Auch in Lisas Welt, der Welt der Menschen herrschte Panik. Selbst am späten Abend durchkämmte ein großer Trupp Männer aus der Stadt unter der Führung von Lisas Vater, in Wanderoutfit und mit hohen Stiefeln, die Umgebung, Am Strand hatten sie nur die verlassene Sandburg gefunden, aber keinen Hinweis, wo sie am ehesten hätten weitersuchen sollen.
Danach waren sie durch die Wiesen und Felder gestreift. Nichts! Immer noch hoffte Lisas Vater, im Wald dann endlich Spuren zu finden. Mit langen Stöcken stocherten sie überall im Laub herum, Lisa blieb verschwunden. Wieder und wieder riefen sie nach ihr. Doch sie hörten nur das Echo. Nach der stundenlangen Suche war ihnen die Anstrengung und Anspannung anzusehen. Allein, dass Lisas Vater nicht aufgeben wollte, gab ihnen die Kraft, durchzuhalten. Nein, sie würden diese Eltern, die so sehr um ihr Kind bangten, nicht im Stich lassen.
Es war bereits fast Nitternacht, als der Vater denn doch die Aktion abbrach, Seine Mäner und er konnten einfach nicht mehr.
„Wir sind alle zu erschöpft. Besser, wir suchen morgen nochfmals. Ich werde dann zusätzlich die Polizei um Hilfe bitten.“
Am Arm eines Freundes stapfte er auf sein Haus zu.
Dort erwarteten ihn seine Frau, neben ihr Marie. Seine Miene verriet alles, die Beiden begannen zu weinen.
„Unsere kleine Lisa! Hoffentlich ist sie nicht ins Meer gelaufen und jämmerlich ertrunken!“
Lsias Mutter war verrzweifelt. Verärgert sah sie das Kindermädchen an:
„Wie kontnest Du nur? Du solltest auf sie aufpassen und hast stattdessen gelesen! Oder bist gar eingeschlafen!! Ich weiß nicht, ob ich Dir je wieder vertrauen kann!"
Der Vater schrie Marie wütend an:
„Marie, falls unserem Töchterchen etwas zugestoßen sein sollte, dann darfst Du nicht länger bei uns bleiben! Dann musst Du gehen und zwar für immer!!“
Marie zuckte zusammen. Wie erstarrt stand sie dort. Sollte sie dann wirklich die Familie verlaassen müssen, nie mehr Lisa sehen, die sie doch so gern hatte? Aufschluchzend lief sie in ihr Zimmer, warf sich aufs Bett und weinte heftig.
Noch bevor anderntags die Sonne aufging, trafen die Polizei und all die Helfer des Vortages bei den Eltern ein. Ja, sie würden auch noch die weitere Umgebung absuchen. Doch löste selbst dieser große Einsatz nicht das Rätsel um Lisas Verschwinden. Die Eltern, mit den Nerven fast am Ende, befürchteten das Schlimmste und Marie ebenso.
Von all dem ahnte Haui nichts. Seine größte Sorge war: Falls ihnen nicht bald gelingen würde, die Grenze selbst für den bösartigtsten Hai im Meer, Murks, unüberwindbar abzusichern, wäre es um alle Bewohner des Reiches geschehen. Hastig erklärte er also jenem Delfin, was er vor hätte und dass er dafür aber doch Hilfe brauchte. Der Delfin verstand und besprach sich sofort mit seinen Kollegen.
"Klar helfen wir!" , meinten sie.
Sie entschiedem, dass die Vier, die Haui in das Abenteuer begleiten würden, auf jeden Fall Helme aufsetzen und ihre Flossen mit Bandagen schützen sollten, ähnlich denen, elten, die die Menschen oben für die Gelenke benutzten. Haui gaben sie keinen Helm, denn den könnte er ja wegen des breiten Hammers nicht richtig fest umschnallen, er würde dauernd verrutschen und beim Hämmern nur behindern. Die Bandagen für die Flossen dagegen saßen hervorragend.
Eilig brachten die Delfine alles herbei, von dem sie annahmen, sich damit dem Kampf gegen Murks stellen zu können: So zum Beispiel Gewehre für den Notfall, ein Riesennetz und lange Stangen. Mit denen würden sie Murks erst mal zurück drängen.
"Und sollte der uns tatsächlich anzugreifen versuchen, schicken wir fix ´ne Sms an unsere Kollegen hier. Die kommen dan nsofort und helfen mit!"
´Oh, haben die etwa Unterwasserhandys? Wusste ich noch gar nicht.Selbst der König hat kein solches Ding. Tja, igibt eben immer etwas Neues!"
"Haui, Du hast ja alles: Den Hammer, die Nägel ... "
Der nickte.
Die Fünf schauten noch schnell in den Spiegel, ob alles richtig saß und wollten starten.
"Moment mal: Ihr solltet unbedingt die Unterwasserwildtierkameras mitnehmen! Dann wisst Ihr immer, ob sich Murks gar in der Nähe versteckt hält!"
"Prima, dass Du daran denkst, Kollege Pfiff!"
Der guckte stolz.
Rasch hängten sie sich die Kameras um und stoben davon. ...