Lisa und das Meer (8)
Von
tastifix
Dienstag 19.08.2025, 21:52 – geändert Dienstag 02.09.2025, 19:15
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tastifix
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Die Delfine auf der Polizeistation warteten ungeduldig auf eine weitere Nachricht Knopfs, doch zunächst kam keine.
„Die finden wohl nichts!“, sagten sie verzweifelt. „Was wird dann werden? Werden wir alle gar sterben müssen?“
„Macht Euch nicht verrückt! Denkt mal daran, wie lange es gedauert hat, bis wir von dem Schatz erfuhren. Solch ein großes Schiff ganz zu durchsuchen dauert eben.“
Ja, es stimmte! Sie müssten etwas geduldiger sein. Bestimmt würde das Handy bald klingeln und sie dann aufatmen. Doch noch starrten sie voller Sorge auf das kleine Gerät. Wann endlich würde sich Knopf melden?
Ähnlich oder noch schlechter ging es dem König, seinen beiden Töchtern und auch Lisa. Dem König zusätzlich zur Angst um die Fünf, die ja dort draußen für alle ihr Leben aufs Spiel setzten, weil er sich fragte, ob vielleicht der großen Plan zur Rettung seines Reiches, den er in Schwerstarbeit entwickelt hatte, vielleicht gar nichts mehr würde nützen können. Auch Graziella, Charmie und Lisa dachten paisenlos an Haui und die Delfine.
"Hoffentlich geschieht ihnen nichts! Hoffentlich taucht nicht jetzt Murks in der Nähe des Schiffes auf. Dem entkommt keiner!"
„
Stumm saßen sie zusammen. tauschten nur immer wieder Blicke, die die übergroße Angst wiederspiegelten, was werden würde. Erst dann, wen der Postdelfin schellen würde, wüssten sie mehr.
Währenddessen durchforsteten Haui und die vier Delfine noch immer die Zimmer. Neue Überraschungen schienen nicht auf sie zu warten. Die Freude wegen des Schatzes war fast verflogen, sie schwiegen enttäuscht und mussten sich zwingen, die Suche nicht etwa vorzeitig abzubrechen.
„Das dürften wir uns nie erlauben. Dann würde der König sehr wütend werden und uns des Landes verweisen. - Und draußen könnte ja bereits Murks auf uns lauern und dann ...“
Schnell dachten sie wieder an ihren Auftrag, wühlten Zerbrochenes und Zerspittertes beiseite und hofften, noch etwas Brauchbares zu finden.Vergebens.
„Wir müssten doch bald am anderen Ende des Schiffes sein“, überlegte Denki.
„Ich nehme an, vielleicht noch zwei Durchbrüche bis dorthin ...“, antwortete Haui.
Beide hatten die Anspannung, herum zu schwimmen, ohne miteinander zu reden, nicht länger ausgehalten. So aber fühlten sie sich wieder etwas wohler.
Sie landeten im vorletzten Raum. Alles wie sonst. Dann aber blickten sie in Richtung des letzten Raumes. Fassungslos starrrten sie auf eine dicke Wand, in der sogar noch eine breite Tür zu sehen war.
„Das gibt’s nicht! Das kann gar nicht sein!“
Denki blickte Haui an, Haui blickte Denki an und dann die Anderen. Doch, sie sahen es alle.
„Und jetzt??
„Wir müssen versuchen die Tür zu öffnen!“
„Und wie willst Du das machen? Einen Schlüssel sehe ich nirgends.“
„Der kann runter gefallen und ein Stück weg gerutscht sein.Wir müssen ihn suchen!“
Sie durchwühlten alls, was am Boden lag. Der Schlüssel schien verschwunden zu sein. Sie wollten schon aufgeben, nicht aber Pfiff.
“ich hab ihn!“, rief er plötzlich.
„Toll, Pfiff!“
Der übergab Denki den Schlüssel und Denki steckte ihn ins Schlüsselloch.
´Hoffentlich ist es noch in Ordnung!`, dachte er.
Gespannnt beobachteten ihn die Anderen. Denki schaffte es tatsächlich, ifn herumumzudrehen, war aber dann mit seiner Kraft am Ende.
„Haui, bitte übernimm Du. Versuch, ob sie sich auch öffnen lässt!“
Haui paddelte eine enge Kurve um sich selber und dabei ein Stück zurück und stieß dann heftig mit seinem Hammer gegen die Tür, Wieder und wieder. Ganz allmählich gab jene nach. Sie schauten in eine große Halle und in der stand ...
„Was ist das?“, wollte der jüngste Delfin wissen.
„Ich glaube, wir haben genau das gefunden, was wir brauchen!“
„Ja, aber was ist das denn?“
Es war ein riesiger Stahlkäfig aus dicken Stangen und an dessen Rückseite befand sich eine Klapptür.
„Knopf, schick sofort eine Nachricht an die Station! Sag ihnen, die Mühe wäre nicht vergeblich gewesen. Es wäre wunderbar!“
Knopf tippte und tippte. Alle Mutlosigkeit war vergessen. Seine Kollegen dort schickten sofort den Postdelfin erneut zum Schloss. Der konnte vor Aufregung kaum sprechen:
„Mein König! Mein König! Vielleicht sind wir vor Mukrs gertettet! Wenn der ...“
Der König ließ sich alles berichten, die drei Mädchen und auch Kecki und Drolli hörten aufemrksam zu.
„Und sie haben wirklich im letzten Raum erst ...“
„Ja, sie waren fast soweit, dass sie nicht weitergesucht hätten!“
„Was haben sie denn dort gefunden?“, fragte Lisa.
„Du kennst vielleicht solche Käfige für Taucher, wennn sie unter Wasser Haie beobachten wollen, oder?“
Lisa nickte. Ja, jene Diger waren ihr ziemlich ufnheimlich gewesen .. So groß! ...