Räuber Plotzenhotz und der Käse (1)
Von
tastifix
heute, 13:42
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
Von
tastifix
heute, 13:42
Du möchtest die Antworten lesen und mitdiskutieren? Tritt erst der Gruppe bei. Gruppe beitreten
Alle regten sich seinetwegen auf, denn Räuber Plotzenhotz schaffte es immer wieder, zu ntkommen. aus dem Spritzenhaus zu fliehen. Kasperle und Juppi interessierte dies sehr.
"Machen wir!", hatten sie deshalb Oberwachtmeister Mosergimpfel versprochen, als der sie gebeten hatte, ob sie be der Suche nach dem Räuber heflen würden.
"Kein Problem!!"
Doch darin irrten sie sich gewaltig, denn, als sie später besprachen, was sie machen könnten, um den Kerl endgültig hinter Schloß und Riegel zu bringen, wurde klar, dass es dagegen ein waghalsiges Abenteuer werden würde.
„Ach“, meinte Juppi, „Wir müssen eben raffinierter sein als er!“
„Und wie stellst Du Schlaukopf Dir das vor??“
„Ihn einfangen!!“, erklärte Kasperle.
„Sehr klug! Dafür müssen wir erst mal wissen, wo der ist!“
„Bestimmt versteckt im Wald.“
Plotzenhotz hatte ja schon viel auf dem Kerbholz: Diebstähle, Banküberfälle, Körpervererletzung … Aber wenigstens die Baken waren vorgewarnt. Dort hätte er nun Pech.
„Tja,“, verriet Kasperle, „Vor kurzem hat er wohl etwas ganz Verrückttes angestellt!“
„Ach, was denn?“
„Er st i ndie Käserei eingebrochen und hat Käse geklaut!“
„Wedche Sorte denn?“, entfuhr es Juppi.
„Einen ganzen Leib Gouda, so gro0 und hoch wie eine Torte.“
„Oje! Was will der denn mit soviel Käse?“
„Essen, was denn sonst!“, war die Antwort.
Juppi wurde es schon schlecht, wenn er davon nur hörte.
„Einen ganzen Leib Käse? Plotzenhotz platzt dann vielleicht gar danach ...“
Kasperle konterte gelassen:
„Wäre aber nicht schlecht, wenn der mal heftiges Magendrücken bekäme ...“
Naja, aber, falls er gar wirklich platzen würde ,,,“, wandte Juppi ein.
„Dann wäre endlich Ruhe,unser Polizeioberwachtmeister dürfte aufatmen, wir müssten nicht länger nach dem suchen und das Spritzenhaus könnte genutzt werden, um Kamm-Diebe oder so einzusperren!“
„Hm, hm!“, sagte Juppi nur. „Lass uns jetzt fix eine Strategie überlegen, wie wir vorgehen sollten. Wird noch schwierig genug!“
So hingen die Beiden bald relativ verrückten Ideen nach. Aber dann hatte kasperle, wie er selber fand,einen famosen Einfall, der dann auch Juppi faszinierte und die Beiden köstlich amüsierte.
„Wir schießen den zum Mond!“
„W..Wie?“
„Na, klar nicht wirklich, sondern wir tun nur so!“
„Aha, und wie?`“
„Wir bauen eine Mondrakte!!“
„Eine Was??“
„Du hast schon richtig gehört: Eine Rakete zum Mond!“
„Und was nehmen wir dafür und wie kriegen wir den da rein?“
Wenn Zwei gemeinsam eines Rätsels Lösung suchen, fällt ihnen mit etwas Glück umso mehr ein. So mussten dann nur noch entscheiden, welche Vorgehensweise wohl die beste wäre.
Die „Rakete“ jedenfalls sollte nur so groß ausfallen, dass Plotzenhotz. eng in eine Decke verschnürt, gerade so eben hinein paasste, Kopf und Füße würden raus ragen. Um den Räuber zu täuschen, wo es tatsächlich hin ginge, wollten sie ihm eine Tüte über den Kopf stülpen. Die Füße dagegen durften frei bleiben, denn mit denen konnte er, so wohlverpackt, ja nicht von dannen düsen. Das Diebesgut, den Käse, würden sie an dem Bollerwagen festbinden.
„Ob der Kerl aber das alles mit sich machen lässt ?“, zweifelte Juppi.
„Jahaah, wird der“, raunte Kasperle ohm zu, „denn ...“
Beide grinsten immer breiter.
Sie werkelten so lange an ihrer Pseudo-Rakete herum, bis die die passende Länge hatte, hievten sie auf einen Bollerwagen und streiften mit dem, prüfend umher umher lugend, ob sich etwas regte, durch den Wald. Nach einer Weile aber blieben sie plötzlich stehen: Kasperle hatte hinter einem Baum eine Bewegung wahrgenommen. Dort hockte doch Plotzenhotz.
„Der lauert bestimmt auf eine Kutsche und flüchtt dann mit der, um irgendwo in einer einsamen Gegend in Ruhe den Käse zu uverspeisen! -Los jetzt, das wird lustig!“
Schnell schoben sie den Bolelrwagen näher ans Versteck des Räubers heran und begannen sich lautstark zu unterhalten:
„ Du, Juppi?“
„Ja, Kasperle? Ich bin schon so aufgeregt. Stell Dir vor: Auf dem Mond soll es Riesenberge Gouda geben und wer zuerst dort ist, hat dann Käse genug für sein ganzes Leben!“
„Obercool!“, trompetete Kasperle dazu. „Ach, wenn ich nicht so bange wäre, würde ich mich ja sofort auf de Reise mit der Mondrakete machen. Überleg doch mal: Gouda ohne Ende!! Nie mehr arbeiten müssen und trotzdem stets leckeren Käse essen dürfen!“
„Mensch, Kasperle, das wäre himmlisch!“
Himmlisch traf ja zu, denn den Mond sahen sie ja an wolknlosn Abnden stts dort oben. So schwärmten sie sich gegenseitig über dn Käse etwas vor und Plotzenhotz lief das Wasser im Mund zusammen denn er konnte sich nichts Tolleres vorstellen als den ganzen Tag Gpuda zu futtern. ...